Die Fächer am Dreilinden-Gymnasium

Unser Gymnasium verfolgt das Ziel, unseren Schüler*innen einer ganzheitlichen Bildung zu unterweisen, um das volle Potential ihrer Fähigkeiten auszuschöpfen. Eine zentrale Aufgabe nehmen dabei die verschiedenen Fächer mit ihren je eigenen Methoden, Herangehensweisen und Inhalten ein. Auf dieser Seite finden Sie eine nach Schwerpunkten geordnete kurze Vorstellung der einzelnen Fächer.

Sprachen

Im Zentrum des Sprach- und Fremdsprachunterrichts steht das Wort in gesprochener und geschriebener Sprache, deren Kenntnis und Analyse Grundlage jeder Kommunikation ist.

Deutsch

„Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache, und wir haben sie, um zu sprechen.“

(Theodor Fontane)

Eine entscheidende Fähigkeit des Menschen ist die Fähigkeit zur Kommunikation, die Fähigkeit zur Kultur. Die Ausbildung, das Erlernen und Beherrschen der Sprache ist Voraussetzung für die Entwicklung und Sicherung unserer Kultur. Bezogen auf unsere Schule bedeutet dies: Ohne Sprache kommt kein Fachbereich aus. Ohne Sprache kommt unsere Schulgemeinschaft nicht aus!

Literarische Werke sind die Konserven des menschlichen Geistes

Das Fach Deutsch vermittelt Schlüsselqualifikationen im sprachlichen Bereich. Das bedeutet, dass Schüler*innen befähigt werden, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und ihre Denk-, Urteils- und Argumentationsfähigkeit auszubilden. Diese Fähigkeiten setzen eine gelungene Aneignung der Schrift- und Bildungssprache voraus, die über die Alltagssprache hinausgeht.
Viele Ergänzungen des regulären Unterrichts fördern besonders die Sprachbildung der Schüler*innen. So arbeitet der Fachbereich im Rahmen der Lese- und Rechtschreibförderung gerade im 7. Jahrgang eng mit dem SIBUZ zusammen. In der 9. und 10. Klasse bieten wir Wahlpflichtkurse zum Thema „Literatur“ an. Die Teilnahme am kulturellen Leben außerhalb der Schule erfolgt beispielsweise durch Besuche der Leipziger Buchmesse und von Theatervorstellungen. Autorenlesungen und Workshops mit Übersetzer*innen, unter anderem in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin e.V., ergänzen das außerunterrichtliche Angebot. Eine von einer Mutter initiierte Schülerbibliothek mit einer großen Auswahl an ausleihbaren Jugendbüchern gibt unseren Schüler*innen zudem die Möglichkeit ihre Lesefähigkeit zu schulen und Spaß am Lesen zu entwickeln. Unser Fachkollegium setzt sich aus vierzehn Kolleg*innen und einer wechselnden Anzahl von Referendar*innen zusammen. Perspektivisch möchten wir durch den Umgang mit literarischen Texten und anderen Medien die Schüler*innen zur aktiven Teilnahme am kulturellen Leben ermuntern.

Englisch

„One language sets you in a corridor for life. Two languages open every door along the way.“

(Frank Smith)

Mit dem Erlernen der Weltsprache Englisch erwerben wir nicht nur erforderliche Qualifikationen für den weiteren Bildungs- und Berufsweg, sondern erweitern unseren Horizont durch die Begegnung mit der englischsprachigen Welt, Vertretern weiterer Länder, mit denen wir in Englisch kommunizieren.

Der ehemalige US-amerikanische Botschafter John B. Emersons zu Gast an unserem Gymnasium.
Unsere Schüler*innen sprachen über mehrere Stunden mit dem ehemaligen US-amerikanischen Botschafter über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen (natürlich in Englisch!).
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An unserer Schule hat Englisch als erste Fremdsprache einen zentralen Stellenwert: seit zwei Jahrzehnten in Form des bilingualen Zuges (s. Extrakapitel), gegenwärtig speziell bei den internationalen Klassen, die sich in Englisch verständigen, und in der nahen Zukunft als Europaschule mit Englisch als Partnersprache.

Wesentliches Anliegen ist die Vermittlung der mündlichen wie schriftlichen Kommunikationsfähigkeit in der Fremdsprache, wobei landesspezifische Themen, aber auch solche von allgemeinem Interesse Anlässe zum Gedankenaustausch liefern. Das Einüben verschiedener Arbeits- und Textformen, unterstützt durch moderne Medien, liefert die Bausteine, um sich in Englisch zu Hause zu fühlen.

Ergänzende Angebote wie z.B. eine englische Theater-AG, diverse Wahlpflichtfächer in englischer Sprache ab Klasse 8, Klassen- bzw. Kursfahrten ins englischsprachige Ausland, ein spezieller Zusatzkurs in der Oberstufe zur Vorbereitung auf ein allgemein anerkanntes Sprachzertifikat (Cambridge Proficiency) dienen der weiteren Motivation und Qualifikation der Schüler*innen.

Derzeit besteht der Fachbereich aus 11 Lehrkräften und einer wechselnden Zahl von Referendar*innen.

Spanisch

„Ich versteh nur Spanisch.“

¡Hola! ¿Hablas español? Viele Schüler*innen des Dreilinden-Gymnasiums antworten hier: ¡Sí, claro!

¿Te gusta el español, España y Latinoamérica? Dir gefällt Spanisch, Spanien und Lateinamerika?

Dann bestehen an unserer Schule beste Voraussetzungen, Spanisch als zweite oder dritte Fremdsprache zu wählen. Spanisch wird nicht nur in Spanien, sondern auch in vielen Ländern in Mittel- und Südamerika gesprochen. Dies entspricht über 500 Millionen Menschen und damit belegt Spanisch den vierten Platz der meist gesprochenen Sprachen der Welt.

Unsere Schüler*innen zu Besuch bei unsere spanischen Partnerschule in Gjión

Neben der Sprache widmen wir uns auch der Cultura, Música, Arte, Historía und vielem mehr. Die unterschiedlichen Themen erarbeiten wir in kleinen Gruppen mit unseren Lehrwerken (¡Vamos! ¡Adelante! vom Klett-Verlag), aber auch mit digitalen Inhalten, mit Filmen, Spielen und vielen Simulationen im Unterricht.

Bei uns sollen die grammatikalischen Strukturen, der Wortschatz und die Kompetenzen in spannende, lebensnahe Themen eingebettet, unterstützt durch motivierende Methoden erarbeitet und in kommunikativen Situationen angewendet werden. So gelingt es vielleicht schon beim nächsten Urlaub, eine Tapa oder eine Paella auf Spanisch zu bestellen oder die Lieblingsserie in Originalsprache zu gucken. In einer globalisierten und multikulturellen Gesellschaft eröffnet die Mehrsprachigkeit auch für die Zukunft Möglichkeiten einer internationalen Karriere oder des interkulturellen Austauschs.

¿Qué más?

Wir bieten regelmäßige Schulfahrten nach Spanien an und einmal im Jahr startet unser Intercambio (Austausch) mit dem Colegio de la Inmaculada in Gijón (Nordspanien). Hier kommen wir direkt in Kontakt mit den Gastfamilien, dem dortigen Schulsystem und dringen für eine Woche auf authentische Weise tief in das kulturelle und soziale Leben ein. Begleitet wird dies von einem abwechslungsreichen Programm mit zahlreichen Ausflügen und spannenden Aktivitäten. Beim Gegenbesuch können wir unseren Austauschpartnern unsere „Welt“ zeigen.

Französisch

„Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt.“

(Wilhelm von Humboldt)

Wenn Sprache der Schlüssel zur Welt ist, so öffnet die französische die Türen zu 33 Staaten, in denen diese Sprache Amts- oder Verkehrssprache ist. Weltweit wird sie von 180 Millionen Sprecher*innen als Muttersprache gesprochen. Im immer näher zusammenrückenden Europa spielt das Französische eine äußerst wichtige Rolle. Vier Länder des westlichen Europas (Frankreich, Belgien, Luxemburg, Schweiz) bedienen sich der französischen Sprache. Frankreich ist zudem mit Abstand der wichtigste Handelspartner Deutschlands.

Wer Französisch lernt, kann außerdem bereits als Schüler*in das vielfältige Begegnungsangebot mit dem Nachbarland wahrnehmen. 4.300 Partnerschaften zwischen deutschen und französischen Schulen (auch unser Austausch mit der Partnerschule in Toulouse), das einzigartige Austauschangebot des Deutsch-Französischen Jugendwerks mit 200.000 Teilnehmer*innen, 2.200 Städtepartnerschaften und zahlreiche Partnerschaften zwischen Bundesländern und französischen Regionen machen es einfach, unser Partnerland zu entdecken. Zwischen deutschen und französischen Universitäten existieren 1800 Austauschvereinbarungen, sodass die Vielfalt der deutsch-französischen Studienangebote einzigartig auf der Welt ist.

Um unseren Schüler*innen den Zugang zur frankophonen Kultur und die Nutzung der oben genannten Chancen zu ermöglichen, bieten wir – insgesamt 8 Kolleginnen und Kollegen –  Französisch als 2. Fremdsprache mit Beginn in der 7. Klasse oder als 3. Fremdsprache ab der 9. Klasse an. In der gymnasialen Oberstufe kann Französisch bis zum Abitur belegt werden.

Wir legen das aktuellste Lehrwerk aus dem Cornelsen-Verlag zugrunde („A Plus!“), welches auf die Lebenssituation und Bedürfnisse der Jugendlichen zu Beginn der 21. Jahrhunderts angemessen und spannend eingeht. Da die neuen Lehrpläne viel Wert auf kommunikative Kompetenz legen, ist der Unterricht stark auf Aktivität der Schüler*innen im Unterricht und vielseitige, abwechslungsreiche Übungssituationen ausgerichtet.

Alors… soyez les bienvenus!

Weitere Informationen zu den Inhalten des Französischunterrichts finden Sie hier

Projekt

DELF (Diplôme d’Études en Langue Française)- das französische Sprachdiplom

Unsere Schule bietet die Möglichkeit, das international anerkannte und vom französischen Staat ausgestellte Sprachdiplom DELF zu erwerben. Wozu das Ganze? Das fragen sich wohl viele Schüler*innen, die Woche um Woche französische Vokabeln pauken und mit den Feinheiten der Grammatik kämpfen werden. Die einfache Antwort: Sprachenlernen kann sich in der Zukunft auszahlen. Wer weiß, ob man nicht einmal einen interessanten Job gerade deshalb bekommt, weil man als einzige/r von allen Bewerber*innen auch noch eine zusätzliche Fremdsprache nachweisbar beherrscht. Wer sich möglichst objektiv seinen Kenntnisstand bestätigen lassen will, kann die sogenannten DELF-Prüfungen ablegen, die vom französischen Kultusministerium organisiert werden und verschiedenen Sprachniveaus beim Sprachenlernen entsprechen.

Schüler*innen können somit im Rahmen ihrer Schulausbildung ein international anerkanntes Zertifikat erwerben, das ihnen – als Ergänzung zu den deutschen staatlichen Prüfungen – sehr von Nutzen sein kann. Es hilft weltweit in vielen Situationen, in denen Französischkenntnisse nachzuweisen sind: Studium, Praktikumssuche und Beruf. Die Hinführung zu dieser Prüfung auf allen Nievaustufen obliegt der Leitung von Herrn Fücks.
Weiterführende Informationen zum französischen Sprachdiplom finden Sie hier.

Einen Einblick in die Aktivitäten des Faches Französisch finden Sie in unserem Magazin

Latein

NEMO NASCITUR SAPIENS SED FIT

(Seneca)

Latein, die Herrschaftssprache der Römer, hat auf alle damals im Mittelmeerraum bestehen­den Sprachen stark eingewirkt und ist damit zu einer Grund­lagensprache geworden, deren Kenntnis das Erlernen vieler anderer Sprachen (etwa Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch etc.) unterstützen kann.

Im Übrigen war Latein seit dem 16. Jahrhundert die Sprache des gebildeten Bürgertums. Ob man Inschriften an Häusern, Aufschriften auf Münzen, das Motto des "Tagesspiegels" oder auch Wappensprüche in den USA betrachtet, was für „die Ewigkeit“ formuliert werden sollte, wurde in lateinischer Sprache formuliert. Auch viele Fremdwörter, die insbesondere in wissenschaftlichen Texten zu finden sind, lassen sich oft von lateinischen Wörtern ableiten und sind daher für Latein­schüler leichter verständlich.

Latein wird am Dreilinden-Gymnasium als dritte Fremdsprache im Wahlpflichtbereich unterrichtet.  Im Vergleich zu den anderen Wahlpflichtfächern ist Latein längerfristig angelegt, es kann bei guten Lern­erfolgen daher auch als Abiturprüfungsfach (schriftliches oder mündliches Prüfungsfach oder als Fach für die 5. Prüfungskomponente) gewählt werden.

Schüler*innen, die das 4. Semester im Fach Latein erfolgreich, d.h. mit mindestens 5 Punkten (=ausreichend) abschließen, erwerben ohne zusätzliche Prüfungen die Qualifikation des Latinums. Dies erleichtert ihnen die Arbeit an der Universität in zahlreichen Studiengängen (wie etwa Jura, Medizin, Pharmazie, Philosophie, Theologie, Geschichte, Sprachen, Archäologie etc.) erheblich. Das Fach kann nur ab der 8. Klasse gewählt werden, ein späterer Einstieg ist nicht mehr möglich.

Neben der sprachlichen Fertigkeit werden im Unterricht auch sachkundliche und kulturelle Inhalte vermittelt. Der Kulturkreis der Antike, das Leben der Menschen (Geschichte), ihre Art zu denken (Philosophie), ihre Kunst zu reden (Rhetorik) und ihre sonstigen kulturellen Leistungen (Dichtung, Kunst, Architektur etc.) werden den Schülern - vor allem im Kursbereich - nahegebracht. Die Kenntnis einer Alternative zur heutigen Gesellschaft mit ihren Werten bewirkt eine Erweiterung des geistigen Horizonts, die die Urteilsfähigkeit der Schüler stärkt und ihnen die eigene geistige Standortbestimmung erleichtert.

 Der Unterricht gliedert sich in zwei Phasen:

1. Die Phase des sog. Sprachenerwerbs, in der wichtige Grundlagen zur Grammatik (Wort- und Satzlehre) gelegt werden;

2. die Lektürephase, in der bedeutende Autoren der römischen Antike im Original gelesen und interpretiert werden.

 Jedes Jahr finden jahrgangsübergreifend (Klasse 11 und 12) Kursfahrten entweder nach Rom oder nach Trier, die ehemalige Augusta Treverorum, statt.

Der laufende Unterricht wird begleitet von Museums- und Ausstellungsbesuchen der Berliner Museen, allen voran Antikensammlung, Pergamonmuseum, Pergamon Panorama und Gemäldegalerie.

https://www.berlin.de/sen/bildung/unterricht/faecher-rahmenlehrplaene/rahmenlehrplaene

Mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt

Die Fächer des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs widmen sich der Erforschung und Beurteilung der Phänomene und Gesetzmäßigkeiten der Natur und Technik und leisten dadurch einen essentiellen Beitrag zur ganzheitlichen Bildung unserer Schule.

Mathematik

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

(Aristoteles)

Warum wächst die Anzahl der Bakterien in einer Probe so rasant?  Wieso kann eine Minderheit ein Wahlergebnis beeinflussen? Wie gelingt es mir am besten den Kauf eines Hauses zu realisieren? Egal, ob es sich um VR-Brillen, Morphing-Software oder Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung handelt, dies sind nur wenige Beispiele, die zeigen, dass die Mathematik uns im Alltag betrifft.

Für Mathematik gibt es keine allgemein anerkannte Definition; heute wird sie üblicherweise als eine Wissenschaft beschrieben, die selbst durch logische Definitionen geschaffene abstrakte Strukturen mittels der Logik auf ihre Eigenschaften und Muster untersucht. Gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung, ist es erforderlich solide Grundkenntnisse in der Geometrie, der Nutzung von Algorithmen und funktionaler Darstellung zu erwerben. Nur so lassen sich Phänomene in Natur und Technik verstehen und beschreiben. In einer komplexen Gesellschaft und Arbeitswelt sind Lernprozesse notwendig, die es uns möglich machen, unsere Umwelt nachhaltig zu gestalten und dabei auch die Persönlichkeit des Einzelnen zu berücksichtigen.

Der Mathematikunterricht trägt dazu bei, eine differenzierte Denkweise zu formen, er fördert logisches Denken und das Analysieren von Problemen (nicht unbedingt mathematische Probleme). Neben dem rein technischen Aspekt erlernt man mit Hilfe der Mathematik, zu argumentieren und diszipliniert zu arbeiten. Eine solide Ausbildung in den Grundfertigkeiten bildet daher das Fundament, auf dem die Schüler*innen ihre weiteren Kompetenzen erwerben und mathematische Methoden erlernen. Dabei geht es um Integralrechnungen ebenso wie um irrationale Zahlen, Bruchrechnungen, Multiplikationen oder auch Kosinus-Funktionen.

In der Sekundarstufe I (Klassen 7-10) werden alle Schüler*innen (auch die der bilingualen Schwerpunktklassen) in enger Kooperation von zehn Lehrer*innen (Studienräte und Mathematiker) im Umfang von mindestens vier Wochenstunden im Fach Mathematik unterrichtet.

Das Fach Mathematik muss in der Sekundarstufe II durchgehend bis zum Abitur belegt werden. Je nach Neigung und Befähigung können entweder Grund- oder Leistungskurse belegt werden. Dabei erfolgt in beiden Varianten die Aufgabenstellung für das Abitur zentral.

Insbesondere fördern wir die Teilnahme an Wettbewerben und freuen uns über die Erfolge unserer Schüler*innen bei renommierten Mathematikwettbewerben.

Bundeswettbewerb Mathematik

Känguru-Wettbewerb

Mathematik-Olympiaden Berlin

Physik

Physik – die Lehre von der Natur – ein Fach mit Zukunft! In Zeiten des Fachkräftemangels sind gerade die sogenannten MINT- Fächer äußerst gefragt. Die universitären und nicht-universitären Ausbildungsmöglichkeiten sind breitgefächert. Gemeinsam ist diesen Karrierewegen allen, dass man in den meisten sehr gute Berufsaussichten hat. Wer den Grund- oder Leistungskurs Physik erfolgreich belegt hat, hat beste Voraussetzungen für einen Start in die Physik, aber ist natürlich auch für ein Ingenieursstudium o.ä. bestens gerüstet.

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Der Physikunterricht wird in der Regel in einem unserer zwei Physikfachräume unterrichtet. Der Physikhörsaal bietet durch seine einem Kinosaal sehr ähnliche Anordnung der Sitzbänke allen Schüler*innen die Möglichkeit, relativ nah am Lehrerpult zu sitzen, so dass durchgeführte Demonstrationsexperimente auch von der gesamten Klasse aus gut zu beobachten sind. Der größere Physik-Übungsraum umfasst zehn große, freistehende Tische mit einer jeweils eigenen Stromversorgung, so dass sich dieser Raum hervorragend für die Durchführung von Schüler-Experimenten nutzen lässt. Wir sind permanent bestrebt, über unser Budget - aber auch andere Quellen - unsere Unterrichtsmaterialien auf einen modernen Stand zu halten. So stehen insbesondere für den Unterricht in der Sekundarstufe I neben einer Vielzahl von Apparaturen und Materialien für den Einsatz im Demonstrationsexperiment auch eine große Auswahl an Schülerübungsmaterialien für die Themengebiete Kalorik, Mechanik und Elektrizitätslehre zur Verfügung, so dass die Schüler*innen von Beginn an ihre physikalische Modellbildung durch entsprechendes experimentelles Arbeiten entwickeln bzw. vertiefen können. Darüber hinaus wurden unlängst im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung der zentralen Abiturprüfungen für die Sekundarstufe II moderne Schüler-Arbeitsplätze im Bereich Elektrizitätslehre und Elektrodynamik angeschafft.

Am Dreilinden-Gymnasium wird das Fach Physik von folgenden Lehrer*innen unterrichtet:

Frau Bardenhagen-Busch, Frau Bock, Herr Häberer, Herr Myrach, Herr Ogorek (Fachbereichsleiter Naturwissenschaften) und Herr Dr. Tereno.

Sekundarstufe I

Die Physik beginnt in der Klassenstufe 7 und wird durchgängig bis zur 10. Klasse zweistündig unterrichtet (auch in den bilingualen Schwerpunktklassen). Eine solide Ausbildung in den Grundfertigkeiten sollte das Fundament bilden, auf dem die Schüler*innen ihre weiteren Kompetenzen erwerben und Methoden erlernen. Die Arbeitsbelastung der Schwerpunkt-Schüler*innen im Fach Physik ist hoch, regelmäßige Nacharbeit und sorgfältige Hausaufgabenbearbeitung wird erwartet.

In der Doppeljahrgangsstufe 7/8 liegt der Schwerpunkt der physikalischen Modellbildung vor allem in einer phänomenologischen Herangehensweise, in der die Schüler*innen durch die Beobachtung oder eigene Durchführung von Experimenten Fragestellungen an die Natur aufwerfen und durch deren Beantwortung ihr physikalisches Verständnis und die entsprechende Modellbildung entwickeln bzw. vertiefen. Allerdings werden auch schon in dieser Doppeljahrgangsstufe einige Inhalte mit Hilfe einfacher mathematischer Modellierungen erfasst. Dies zeigt sich unter anderem in einer fächerverbindenen Unterrichtssequenz in Klassenstufe 7, in der die jeweils in einer Klasse unterrichtenden Fachkollegen aus Physik und Mathematik gemeinsam die Themen Masse/Volumen/Dichte aus der Physik und Proportionale Zuodnungen aus der Mathematik im Rahmen einer Projektaufgabe miteinander verknüpfen.

Ab der Doppeljahrgangsstufe 9/10 wird die Beschreibung physikalische Zusammenhänge mit Hilfe mathematischer Formalien ein immer wichtigerer Aspekt des Physikunterrichts. Aus diesem Grund  sollte den Schüler*innen mit dem Wunsch, Physik in der Kursoberstufe als Grund- oder sogar Leistungskurs zu belegen, bewusst sein, dass die Physik und die Mathematik zwei Disziplinen sind, die Hand in Hand und eng verzahnt nach Erkenntnis streben.

Teilungsunterricht

In der Klassenstufe 7 und 8 werden die Schüler*innen in einer der beiden Physikwochenstunden nicht in der ganzen Klasse, sondern in zwei Teilungsgruppen unterrichtet. Diese kleinen Gruppen ermöglichen eine intensive Betreuung und Förderung, speziell im praktisch experimentellen Arbeiten. Dadurch erleben die Schüler*innen von Beginn an die große Bedeutung der experimentellen Vorgehensweise innerhalb der Naturwissenschaften und in der Regel ist es gerade das experimentelle Arbeiten, das die Begeisterung der Schüler*innen für die Naturwissenschaften weiter entfacht.

Sekundarstufe II

In der Kursoberstufe wird der Physikunterricht in dreistündigen Grundkursen und einem fünfstündigen Leistungskurs angeboten. Darüber hinaus wird ab dem Schuljahr 2016/17 ein dreistündiger Seminarkurs mit dem Thema  Flugphysik angeboten, in dem nicht nur die Theorie des Fliegens thematisiert wird, sondern in dem auch praktisches Arbeiten eine großen Anteil hat. So werden zum einen mehrere Exkursionen an die TH-Wildau durchgeführt, in denen die Schüler*innen die Gelegenheit bekommen, an Strömungs- und Windkanälen experimentelle Untersuchungen durchführen zu können und sogar die Möglichkeit haben, sich an einem Flugsimulator eines A380 zu versuchen. Zum anderen werden die Schüler*innen mit Modellleichtbaukästen für Motorsegler, die uns dankenswerter Weise ebenfalls von der TH-Wildau zur Verfügung gestellt worden sind, ihre eigenen Flugzeuge bauen, die dann natürlich auch in die Luft gebracht werden sollen.

Chemie

Chemie – ein Fach mit Zukunft! Chemie umgibt uns überall, als Shampoo, als Farbe unserer Jeans oder als Stromquelle in unserem Mobiltelefon. Ähnlich weitgefächert sind die universitären und nicht-universitären Ausbildungs- sowie Berufsmöglichkeiten in diesem Bereich. Gemeinsam ist diesen Karrierewegen lediglich, dass man in den meisten chemischen Berufen sehr gute Berufsaussichten hat. Wer den Grund- oder Leistungskurs Chemie erfolgreich besucht hat, hat beste Voraussetzungen für einen Start in die Chemie, aber ist natürlich auch für ein Studium der Medizin, Biologie und Biochemie bestens gerüstet.

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Der reguläre Chemieunterricht beginnt in der 8. Klasse zweistündig. In den neunten und zehnten Klassen wird Chemie drei- bzw. zweistündig unterrichtet. In der Sekundarstufe I werden auf der Basis des gültigen Berliner Rahmenlehrplans fundierte Grundkenntnisse und Kompetenzen vermittelt, die die Schüler*innen befähigen, in der Kursoberstufe erfolgreich einen Grund- (dreistündig) oder Leistungskurs (fünfstündig) in Chemie zu absolvieren.

Der  Anfangsunterricht erfolgt nicht für die gesamte Klasse gleichzeitig, sondern wird jeweils für kleine Gruppen erteilt, um eine intensive Betreuung und Förderung - speziell im praktisch-experimentellen Arbeiten - zu ermöglichen und der Begeisterung der Schüler*innen für Naturwissenschaften einen angemessenen Raum zu geben. Dies betrifft die Schüler*innen der achten und neunten Klassen: In der achten Klasse werden beide, in der neunten Klasse wird eine der drei Unterrichtsstunden in Teilungsgruppen unterrichtet.

In der Kursoberstufe orientiert sich der Unterricht an den Vorgaben des Rahmenlehrplans Chemie für die Sekundarstufe II.nDabei werden im Wesentlichen die folgenden Themen erarbeitet: Atombau und Periodensystem der Elemente, Bindungsmodelle, Chemische Reaktionen, Elektrochemie (Redoxchemie), Thermodynamik, Reaktionskinetik, Chemisches Gleichgewicht, Säure-Base-Theorie, Kohlenhydrate, Proteine, Kunststoffe, Aromaten, Farbstoffe. Die Aufgabenstellung für das Abitur erfolgt seit der Abiturprüfung 2015 zentral. Seit dem Schuljahr 2015/16 gibt es am Dreilinden-Gymnasium nach längerer Pause wieder einen Leistungskurs Chemie neben (in der Regel) zwei Grundkursen pro Jahrgang.

Wir sind permanent bestrebt, über unser Budget - aber auch andere Quellen - unsere Unterrichtsmaterialien auf einem modernen Stand zu halten; so konnten wir vor wenigen Jahren aus Mitteln des Fonds der chemischen Industrie moderne Elektrochemie-Arbeitsplätze - speziell für die Oberstufe - anschaffen. Aktuell können wir uns erneut über die Bewilligung eines Antrags beim Fonds der chemischen Industrie zur Unterstützung der Finanzierung eines modernen UV/Vis-Spektralphotometers freuen.

Der Chemie-Fachunterricht findet in unseren zwei 2014 vollständig renovierten und modern ausgestatteten Fachräumen statt. Chemie wird an unserer Schule von folgenden Lehrkräften unterrichtet (in alphabetischer Reihenfolge): Fr. Dr. Bojanowsky, Fr. Garbe, Hrn. Häberer, Hrn. Dr. Mittmann (Fachleitung, komm.), Hrn. Pauling, Fr. Seitz-Küppers, Fr. Will.

Wenn Sie mehr über Chemie-Wettbewerbe, an denen unsere Schüler*innen erfolgreich teilgenommen haben, sowie über die Berufsperspektiven in der Chemie und das Studium der Chemie sowie der Biochemie erfahren möchten, schauen Sie doch mal auf folgende Seiten:

Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)

Die Chemie & Biochemie an der FU Berlin

Die Chemie an der TU Berlin

Die Chemie an der HU Berlin

Institut für Biochemie der Charité Berlin

Die Chemie an der Uni Potsdam

Die Biochemie an der Uni Potsdam

NatLab der Freien Universität Berlin

Wettbewerbe:

Chemkids

Jugend forscht

Biologie

BIOLOGIE - Die Wissenschaft vom LEBEN - dieses Fach ist für uns alle von wesentlicher Bedeutung. Hier werden Fragestellungen auf Grundlage der Wertschätzung der Umwelt und unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit behandelt. Aber die Biologie zeigt sich nicht nur in der Umwelt, sondern auch in unserer Nahrung und in unserem Körper. Gerade in der heutigen Zeit, in der ein Klimawandel mit ungeheuerlichen Folgen droht, muss die Politik und jeder Einzelne sein Handeln überdenken. Dürfen wir noch mit dem Auto fahren? Wollen wir uns mit den bunten, abgepackten Fertigprodukten ernähren oder sollten wir frische Produkte aus regionalem Anbau aufwändig zubereiten? Wie funktioniert unser Körper? In der Biologie ist im Kontext mit der Evolutionstheorie sowie ökologischer und organismischer Phänomene im Unterschied zu den anderen Naturwissenschaften auch die Frage nach dem Zweck eines Phänomens angemessen. Nur wenn wir die biologischen Zusammenhänge verstehen, können wir als mündige*r Bürger*in helfen unsere Umwelt zu erhalten und uns selber mit Verstand versuchen gesund zu erhalten.

Bei der Bearbeitung naturwissenschaftlicher Fragestellungen erschließen, verwenden und reflektieren die Schüler*innen  die grundlegenden Konzepte und Ideen der Naturwissenschaften. Sie lernen keine einzelnen Inhalte, sondern versuchen diese zu vernetzen und dabei ein tieferes Verständnis zu erreichen. Wir betrachten dabei folgende Prinzipien, die sich als Basiskonzepte beschreiben lassen: Struktur und Funktion, Reproduktion, Kompartimentierung, Steuerung und Regelung, Stoff- und Energieumwandlung, Information und Kommunikation, Variabilität und Angepasstheit und das Basiskonzept Geschichte und Verwandtschaft. Neben dem Fachwissen lernen die Schüler*innen wichtige naturwissenschaftliche Kompetenzen, wie Reflexion, Erkenntnisgewinnung und Kommunikation.

Wer den Grund- oder Leistungskurs Biologie erfolgreich besucht hat, hat beste Voraussetzungen für ein nachhaltiges Denken und Handeln und einen Start in einem naturwissenschaftlichen Beruf. Der Biologie-Fachunterricht findet in unseren zwei Fachräumen statt.

Biologie wird an unserer Schule von folgenden Lehrkräften unterrichtet:

Fr. Vollnberg, Fr. Will (Fachleitung, komm.), Hr. Hess, Hr. Dr. Mittmann, Hr. Pauling, Hr. Sturm und Hr. Schönberg, Fr. Dr. Engemann.

Teilungsunterricht

In der Klassenstufe 7 und 9 unterrichten wir in den zwei Unterrichtsstunden pro Woche nicht die gesamte Klasse, sondern kleine Gruppen, um eine intensive Betreuung und Förderung - speziell im praktisch-experimentellen Arbeiten - zu ermöglichen und der Begeisterung der Schüler*innen für Naturwissenschaften einen angemessenen Raum zu geben.

Informatik

„We are digital animals“

(unbekannt)

Alle reden von Digitalisierung. Aber was bedeutet eigentlich digital? Android oder IOS kennt jeder. Aber was ist eigentlich ein Betriebssystem? Wie programmiert man eine App oder einen Roboter? All das sind Fragen, die im Informatikunterricht am Dreilinden-Gymnasium beantwortet werden.

Moderne Computerkabinette und transportable Laptops bieten unseren Schüler*innen perfekte Bedingungen für das digitale Lernen

Informatik in der Sekundarstufe I wird in der 9. und 10. Klassenstufe als Wahlpflichtfach im Umfang von zwei Wochenstunden angeboten. Alle Schüler*innen haben einen eigenen Computerarbeitsplatz.

Informatik in der Sekundarstufe II kann als Grundkurs in allen vier Kurshalbjahren belegt werden.

Wird Informatik durchgehend von Klasse 9 bis zum Abitur belegt, so kann auch eine mündliche Abiturprüfung abgelegt werden (4. oder 5. PK).

Das Dreilinden-Gymnasium verfügt über zwei Computerräume – einer mit 15 und der andere mit 20 Computerarbeitsplätzen. Zusätzlich stehen Laptops zur Verfügung. Damit leistet die Schule einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung grundlegender Informatikkenntnisse, die inzwischen in allen Berufsfeldern von Vorteil sind. Mit wachsender Begeisterung nehmen wir daher auch an Wettbewerben teil.

Wahlpflichtfach Naturwissenschaften und Astronomie

Die Naturwissenschaften werden im schulischen Rahmen durch die Fächer Biologie, Chemie und  Physik abgedeckt. Über den regulären Fachunterricht hinaus haben die Schüler*innen in der Klasse 8 die Möglichkeit, das Wahlpflichtfach Naturwissenschaften zu belegen, wobei diese Wahlmöglichkeit für alle Schüler*innen besteht, unabhängig davon, ob sie das mathematisch-naturwissenschaftliche oder das bilinguale Profil gewählt haben. Darüber hinaus wird in Klasse 9 das Wahlpflichtfach Astronomie angeboten. Im Wahlpflichtfach werden gezielt fächerverbindende Aspekte der Naturwissenschaften thematisiert, um den Schülern*innen grundlegende Prinzipien der naturwissenschaftlichen Arbeitsweise zu vermitteln und die naturwissenschaftlichen Kompetenzbereiche des „Mit Fachwissen umgehen“, der „Erkenntnisgewinnung“  und des „Kommunizierens und Bewertens“ zu entwickeln. Darüber hinaus ist die Erstellung von Versuchsprotokollen, die in allen Naturwissenschaften als ständiger Begleiter der Laborarbeit auftauchen, eine der zentralen Methodenkompetenzen, die sich aufgrund der Vielzahl der durchgeführten Experimente hervorragend entwickeln und trainieren lässt.

Wahlpflichtfach Naturwissenschaften Klasse 8:

In der 8. Klasse werden die Gruppen des Wahlpflichtfaches von zwei Lehrern/innen gemeinsam unterrichtet. Diese Doppelsteckung gewährleistet, dass sowohl in Biologie und Chemie als auch in Physik ausgebildete Lehrkräfte gleichzeitig den Unterricht durchführen. Dadurch wird nicht nur der  fächerverbindende Aspekt der Inhalte betont, sondern sie ermöglicht auch erst die gewünschte Vertiefung  der fachspezifischen Themeninhalte, wie wir sie in unserem Wahlpflichtfach umsetzen.

Inhaltlich wird das Wahlpflichtfach in der 8. Klasse durch unser sogenanntes „Cola-Projekt“ geprägt. Darin werden aus dem Bereich Biologie, neben der kritischen Auseinandersetzung mit dem Inhaltsstoff Zucker, die menschlichen Sinne thematisiert. Dabei erhalten die Schüler*innen nach einer exemplarischen Analyse des Geschmacksinns den Arbeitsauftrag, in Kleingruppen von bis zu drei Schüler*innen Präsentationen zu den einzelnen Sinneswahrnehmungen vorzubereiten und durchzuführen. Wir erarbeiten dabei im Vorfeld mit den Schüler*innen gemeinsam eine strukturierte Vorgehensweise zur Erstellung von Referaten bzw. Präsentationen und die Schüler*innen trainieren sich bei deren Umsetzung im Umgang mit Präsentationssoftware und sammeln Erfahrungen im Darstellen von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen. Aus dem Blickwinkel der Chemie heraus wird Cola dann unter dem Gesichtspunkt von experimentellen Zuckernachweisen als auch unter dem Aspekt des Säuregehaltes untersucht. Der ph-Wert wird dazu als Kenngröße eingeführt und die Schüler*innen führen verschiedene Versuche zum Nachweis von Zucker und Säuren durch. Die Physik wiederum nähert sich der Cola unter dem Aspekt der Zuckerkonzentration. Dazu wird das Grundprinzip eines Aräometers zur Bestimmung der Dichte von Flüssigkeiten eingeführt und dessen Funktionsweise mit Hilfe des Archimedischen Prinzips des Auftriebs analysiert. Danach bauen die Schüler*innen eigene Aräometer, deren Skalierungen sie mit Hilfe von Zuckerlösungen bekannter Konzentration anlegen. Mit diesen selbstgebauten Aräometern können die Schüler/innen dann im Anschluss die Zuckerkonzentration von verschiedenen Cola-Sorten oder Säften direkt bestimmen.

Ein weiteres Themengebiet aus dem Wahlpflichtfach in der 8. Klasse sind die sogenannten Trennverfahren, also Verfahren, mit denen Stoffgemische wieder in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt werden können. Hierbei werden neben dem Zentrifugieren und dem Destillieren verschiedenste Verfahren vorgestellt, die von den Schüler*innen alle in einem sogenannten Stationenlernen experimentell angewendet werden.

Wahlpflichtfach Astronomie Klasse 9:

Im der 10. Klasse wandert die Thematik des Wahlpflichtfaches in kosmische Dimensionen. Zu Beginn des Kurses wird die Geschichte der Astronomie und deren Bedeutung für die Menschheit anhand einer Zeitreise von den ägyptischen Pharaonen über babylonische und griechische Weltanschauungen bis hin zu den großen Astronomen der abendländischen Renaissance wie Copernicus und Galileo Galilei nachvollzogen. Danach wird unser Sonnensystem genauer unter die Lupe genommen. Ausgehend von Johannes Keplers Gesetzen der Planetenbewegung wird unser Planetensystem ausführlich untersucht. Die Schüler/innen halten dazu in Kleingruppen Referate bzw. gestalten Präsentationen zu den einzelnen Planeten oder auch anderen Objekten unseres Sonnensystems. Diese Unterrichtseinheit dient dabei als gezielte Vorbereitung auf die Präsentationsprüfung im Mittleren Schulabschluss, indem noch einmal die Kriterien für eine gelungene Präsentation anhand der vorgestellten Beiträge rekapituliert werden. Nach den Planeten rückt dann  unsere Sonne in den Fokus der Untersuchungen. Neben den grundlegenden Eigenschaften unseres Zentralgestirns werden dabei die Kernfusion im Sonneninneren als zentraler Prozess der Energiefreisetzung, die Strahlung der Sonne und verschiedene Sonnenaktivitäten ausführlich thematisiert. Bevor dann in größere kosmische Dimensionen vorgedrungen werden kann, müssen ein paar Grundlagen zur Orientierung und Beschreibung an der Himmelskugel erarbeitet werden. Die Schüler*innen lernen verschiedene Koordinatensysteme zur Beschreibung von Positionen an der Himmelskugel kennen und wenden ihre Erkenntnisse in spielerischen Übungen mit einer drehbaren Sternenkarte an. Nun werden Sterne im Allgemeinen untersucht. Es werden verschiedene Verfahren zur Bestimmung von Zustandsgrößen von Sternen vorgestellt. So erfahren die Schüler*innen wie ausschließlich aus der Analyse des von den Sternen ausgesandten Lichtes deren Größe, ihre Masse, ihre Entfernung und auch ihre Leuchtkraft- und Spektralklasse bestimmt werden kann. Darüber hinaus wird die Entstehung und Entwicklung von Sternen untersucht und die verschiedenen Lebensphasen der Sterne mit Hilfe des Herzsprung-Russel-Diagramms veranschaulicht.

Zum Ende des Schuljahres ist dann als Highlight noch eine Exkursion in das Planetarium und die Sternwarte am Insulaner vorgesehen. Im Planetarium wird den Schülern*innen in eindrucksvoller Weise vieles von den erlernten Zusammenhängen der Himmelsmechanik mit einem hochmodernen 360° Fulldome-System in einer 20 Meter großen Kuppel vor Augen geführt. Im Anschluss können die Schüler*innen in der Wilhelm-Foerster-Sternwarte bei gutem Wetter eine Sonnenbeobachtung mit einem 12-Zoll-Linsenfernrohr führen.

Gesellschaft

Der gesellschaftswissenschaftliche Fachbereich untersucht das Wesen des Menschen, seine Begabungen und Talente in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie in Raum und Zeit und versucht dazu beizutragen, das Potential der Schüler*innen voll auszuprägen und Raum zur künstlerischen, musikalischen und sportlichen Betätigung zu geben.

Geschichte

Das Fach Geschichte wird am Dreilinden-Gymnasium von Klasse 7 bis Klasse 12 unterrichtet. In der Kursoberstufe besteht die Möglichkeit, das Fach Geschichte als Leistungskurs zu wählen.

Die Schüler*innen, die andere Leistungskurse wählen, sind verpflichtet das Fach Politische Wissenschaften zu belegen.

Zur Zeit werden in den einzelnen Semestern folgende Themen unterrichtet:

1. Kurshalbjahr: Die Grundlegung der modernen Welt in Antike und Mittelalter

2. Kurshalbjahr: Die Herausbildung moderner Strukturen in Gesellschaft und

                           Staat von der frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert

3. Kurshalbjahr: Die moderne Welt und ihre Krisen: Demokratie und Diktatur

4. Kurshalbjahr: Die bipolare Welt nach 1945

Politik

„Politik muss jedermanns Sache werden, man darf sie nicht den Fachleuten überlassen“

(Gustav Heinemann)

Das Zitat Gustav Heinemanns bringt ein wichtiges Ziel des Politikunterrichts auf den Begriff. Politik geht uns alle an! Daher sollten auch alle die Chance nutzen, Politik mitzugestalten.
Politik bestimmt unser Leben. Ist sie erfolgreich, geht es uns gut, wenn sie scheitert, bekommen wir Probleme. In beiden Fällen müssen wir leben mit dem, was Politik uns ermöglicht. Diese Betroffenheit rechtfertigt das Recht auf Mitbestimmung. Gerade weil Politik unsere Lebensqualität maßgeblich beeinflusst, sind wir berechtigt, mitzuentscheiden. Demokratie ist folglich nicht nur eine unter vielen Staatsformen, sondern eine ganz besondere Staatsform. Sie gibt Raum für Selbstbestimmung und schützt -in Verbindung mit dem Grundgesetz- die Würde jedes Einzelnen. Diese Chance sollten wir nicht leichtfertig über Bord werfen.

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!
Auf den in Europa, aber auch den USA und vielen anderen Staaten gegenwärtig zu beobachtenden Demokratieabbau sollten wir daher nicht mit Politikverdrossenheit reagieren, das wäre gefährlich. Politikverdrossenheit hilft nicht weiter. Sie begünstigt den Abbau demokratischer Mitbestimmungsmöglichkeiten, anstatt ihren Auf- oder Umbau zu fördern. Wenn wir uns nicht selbst kümmern, kümmern sich andere und das wollen wir nicht!

Wer mitentscheiden will, muss sich schlau machen!
Politik ist nicht einfach, so viel ist klar. Deshalb setzen wir am Dreilinden-Gymnasium auf die Vermittlung umfassender Kenntnisse. Dazu gehören Kenntnisse über politische Theorien, Systeme und Institutionen auf nationaler, europäischer und auf internationaler Ebene ebenso wie Kenntnisse über Wirtschaft, Gesellschaft und Recht. Zugegebenermaßen viel Lernstoff! Daher konzentrieren wir uns auf das sogenannte exemplarische Lernen am konkreten Beispiel.

Politik zum Anfassen!
Unsere Wannseelage gewährleistet Anschaulichkeit: Ein Besuch z.B. der Gedenk- und Bildungsstätte „Haus der Wannseekonferenz“ macht unmittelbar anschaulich, warum die Folgen des Nationalsozialismus die deutsche Politik bis heute prägen. Vergleichbares gilt z.B. auch für die Ausstellung zur Potsdamer Konferenz im Cecilienhof. Hier bekommt man ein Gespür für internationale Politik und deren weitreichende Folgen. Wir gehen aber nicht nur in die Welt hinaus, sondern die Welt kommt auch zu uns an die Schule. Das Dreilinden-Gymnasium hat regelmäßig Politiker*innen zu Gast, die in von Schüler*innen geleiteten Expertenrunden über ihre Tätigkeit berichten. Diese Veranstaltungen sind in der Regel gut besucht und finden ihr Echo in der Berliner Presse.

Digitale Medien sind das Gebot der Stunde!
Der in der Politik zu beobachtende Kulturwandel erstreckt sich auch auf die politische Bildung. Unsere Schüler*innen bevorzugen soziale Medien und sie informieren sich gerne über das Internet. Diesem Verhalten trägt der Politikunterricht am Dreilinden-Gymnasium Rechnung. Wo immer es möglich ist, nutzen wir digitale Medien. Das macht Spaß und erhält uns die Motivation unserer Schüler*innen.

Politics
Auch die Globalisierung verändert Politische Bildung. Als moderne und weltoffene Schule bietet das Dreilinden-Gymnasium nicht nur Politikunterricht in englischer Sprache, sondern auch Politikunterricht aus vergleichender Perspektive. Diese neue Offenheit verdanken wir nicht zuletzt auch unseren Willkommensschüler*innen.

Herzlich willkommen!
Unser Team, bestehend aus ca. 10 engagierter Fachkolleg*innen, freut sich auf euch!

Philosophie

Geographie

„Ein Mensch, mit dem wir verständig Geographie treiben, steht liebevoller seinen Nebenmenschen gegenüber als ein solcher, der nicht das Daneben im Raum erlernt. Er lernt das Danebenstehen neben den anderen Menschen, er berücksichtigt die anderen.“

(Rudolf Steiner)

Diesen problem- und schülerorientierten Ansatz legen wir auch dem Geographieunterricht am Dreilinden-Gymnasium zugrunde. Mit nur einer Wochenstunde, aber durchgängiger Erteilung bis zum Abitur, versuchen wir die Bedeutung des Faches zum ganzheitlichen Verständnis unserer Erde und des auf ihr wirtschaftenden Menschen anschaulich und lebensnah zu vermitteln. Hierzu gehören Exkursionen, kleine und umfangreichere praxisnahe Projekte zum Beispiel im Rahmen von Projektwochen.

Exkursion des Leistungskurses im September 2019: „Gentrifizierung in Kreuzberg - Wir sind Raumpioniere“
Fridays for Future Demonstration im März 2019
Unsere Schüler*innen beim Projekt „Wir können auch Klima! - Klimaschutz am Dreilinden-Gymnasium“
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„Geographie ist die Basis für die Geschichte, und die Geschichte ist nichts anderes als eine in Bewegung gesetzte Geographie der Zeiten und Völker.“

(Johann Gottfried Herder)

Auch dieser gesellschaftswissenschaftliche Ansatz liegt uns am Herzen. Gerade bei der geringen Stundenanzahl ist es von großer Bedeutung, mit den verwandten Disziplinen dieses Fachbereichs zusammenzuarbeiten und den gemeinsamen Rahmenlehrplan umzusetzen. Die Zusammenarbeit beschränkt sich aber nicht nur auf den eigenen Fachbereich sondern sucht sich Gemeinsamkeiten mit anderen Fächern wie z.B. Englisch. Besonders der bilinguale Zug ist hier prädestiniert. Mit einer Wochenstunde mehr, in der die sprachlichen Hürden aufgearbeitet werden, können länderspezifische Blickwinkel auf Themen besonders gut berücksichtigt werden. Damit kann der interkulturellen Sichtweise Raum gegeben werden.

Seit dem Schuljahr 2019/2020 bieten wir, vier Kolleg*innen, für die Klassenstufen 9 und 10 das Wahlpflichtfach Geographie an, um aktuelle Themen vertiefend zu behandeln und auf die Kursoberstufe vorzubereiten. Ab dem Schuljahr 2020/2021 kommt auch in der 8. Klasse das Wahlpflichtfach in Geographie hinzu, wo es um Nachhaltigkeit und insbesondere die Planung und Umsetzung nachhaltiger Projekte gehen soll. In der Oberstufe bieten wir sowohl Grund- als auch Leistungskurse an. 

Wir wollen in Zukunft den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Faches Geographie für die Lösung vieler drängender Probleme unserer Umwelt erlebbar machen und das Gefühl der Selbstwirksamkeit in Projekten stärken.

Wirtschaft

„Die unsichtbare Hand zieht die Fäden“

(Abwandlung von Adam Smith)

Snobs kaufen mehr Güter, wenn sie teurer werden. Manche Unternehmen gehen an die Börse, wenn sie wachsen, andere rutschen in die Pleite. Die Wirtschaft bestimmt die Politik – oder umgekehrt? Auf Fragen wie diese suchen Schüler*innen im Fach Wirtschaftswissenschaften Antworten.

Bereits in der 10. Jahrgangsstufe haben unsere Schüler*innen die Möglichkeit, sich im Wahlpflichtfach mit Grundbegriffen wie Gütern, Geld und Bürgerlichen Gesetzbuch auseinanderzusetzen.Darauf aufbauend fokussieren die ersten beiden Semester in der Oberstufe betriebswirtschaftliche Themen. Wie ist die Bilanz einer AG aufgebaut? Welche Elemente haben Marketing-Strategien? Muss immer mehr Konsum sein? Vor dem Abitur bestimmen dann volkswirtschaftliche Fragen den Unterricht: Die Suche nach den Gründen von Konjunkturschwankungen, ökonomische Ansätze beim Klimaschutz, Ursachen von Marktversagen, Grenzen von Wachstum und Wohlstand. Adam Smiths Modell der unsichtbaren Hand, die unseren Eigennutz letztlich zur Maximierung des Wohlstandes aller auf dem Markt lenkt, ist zentral für das Verständnis des Kapitalismus.

Das Fach Wirtschaft dient vielen Schüler*innen als Einstieg in ein Studium im wirtschaftlichen oder juristischen Bereich. Die integrierten Assessment-Center und Kompetenz-Checks dienen der Orientierung. Exkursionen zum VW-Werk bei Poznan, der Start-Up-Day und ein finanzmathematischer Crashkurs verknüpfen Leistungskurs-Fach mit einem Netz professioneller Kooperationspartner.

Derzeit unterrichten drei Kolleg*innen das Fach Wirtschaft.
In der Oberstufe stehen der Grundkurs und der Leistungskurs zur Auswahl. Etwa jeder dritte Oberstufenschüler wählt Wirtschaft, viele auch als Präsentationsthema im Abitur.

Musik

„Musik ist die Stimme der Freiheit“

(unbekannt)

Musik erleben, Musik hören, Musik denken: Wir verbinden Musikpraxis, Musikanalyse und das Nachdenken über Musik auf allen Ebenen miteinander. Dabei steht das Gemeinsame der Erfahrung im Vordergrund. Uns berührt Beethoven nicht nur, weil wir über seinen grimmigen Gesichtsausdruck gemeinsam lachen, sondern weil wir seine Gefühle am Beispiel seiner verwendeten Harmonien nachvollziehen können.  Wir machen zusammen Musik, jeder nach seinen Fähigkeiten, helfen uns über die Septimen hinweg und am Schluss haben wir gelernt genauer hinzuhören, was uns zu Beginn verärgert, belustigt oder begeistert hat.

Unseren Schüler*innen steht eine umfangreiche Sammlung an Instrumenten zur Verfügung

Das Fach Musik bietet unseren Schüler*innen die Möglichkeit sich zu präsentieren und somit wesentliche Fertigkeiten für ihr späteres Berufsleben zu üben. Sie engagieren sich darüber hinaus im sozialen Rahmen, wenn Sie in den wöchentlichen Ensembleproben und im Unterricht zusammen musizieren, aufeinander eingehen und sich später als einzigartiger Teil eines wohlklingenden Ergebnisses sehen können. Aber sie erleben auch Gemeinschaft in anderer Form, wenn sie auf Musikfahrten neben den Proben miteinander Freizeit verbringen, die Älteren sich den Sorgen der Jüngeren annehmen.

Wir, das sind zwei Kolleginnen und zwei Kollegen, verteilen unsere Leidenschaft nicht nur auf den Unterricht und die dazugehörige Bläserklasse in Kooperation mit den zwei Instrumentallehrerinnen der Borchard-Musikschule, sondern leben diese auch mit dem Chor, dem Orchester und den zwei Bands aus und präsentieren die Ergebnisse in zwei jährlichen Konzerten.

Unser Ziel ist es, dass von Jahr zu Jahr die Zahl der Schüler*innen wächst, die sich trauen mit uns gemeinsam immer neue musikalische Wege zu finden und zu beschreiten.

Kunst

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“

(Pablo Picasso)

Im Kunstunterricht werden die Fähigkeiten vermittelt, kulturelle und gesellschaftliche Impulse aus unserer Umgebung aufzunehmen, zu benennen und zu beurteilen. Wir drei Kunstlehrerinnen fördern die Kompetenz der Schüler*innen, ihre eigene Kreativität zu entwickeln und sich künstlerisch auszudrücken.

Abwechslungsreiche Konzepte zu traditionellen und zeitaktuellen Themen fördern in der Mittel- und Oberstufe die Freude an kreativer Tätigkeit und enthalten wichtige Grundkennnisse in ausgewählten Bereichen der Praxis, Kunstwissenschaft und Kunstgeschichte. Die Schwerpunkte Malerei und Grafik, Fotografie und Werbung oder Architektur und Design bieten starke Anreize zur Beschäftigung mit dem Fach Kunst.

Die praktische Arbeit, Reflexion und Präsentation eigener Arbeiten werden im Kunstunterricht anhand der Rezeption von Kunstwerken ergänzt und eingeübt.

Berlin und Potsdam bieten uns großartige Gelegenheiten zu Besuchen von hervorragenden Ausstellungen und Workshops. So arbeiten wir derzeit mit dem Museum Barberini in Potsdam, der Liebermann-Villa in Wannsee und dem Brücke-Museum in Berlin besonders eng zusammen. Darüber hinaus besuchen wir regelmäßig Workshops in der Jugendkunstschule Steglitz-Zehlendorf. Außerdem unterstützen uns Künstler und Künstlerinnen bei Kunstprojekten.

In Form von Ausstellungen, Aktionen, Installationen, Objekten, Bühnengestaltungen und Modeschauen präsentieren die Schüler*innen regelmäßig ihre Arbeiten der Schulgemeinschaft. Kunst leistet dadurch in unserer Schule einen sichtbaren Beitrag zur Entwicklung der Kreativität. 

Sport

„In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.“

(Juvenal)

Eine andere alte Weisheit „Sich regen bringt Segen“ ist aktueller denn je, bezieht man sie auf unsere heutige Lebensweise. Wir sitzen viel zu viel und bewegen uns viel zu wenig. Allgemein betrachtet ist Bewegung ein Multitalent: Sie fördert das Herz- und Kreislaufsystem, kräftigt die Muskulatur und die Knochen, hilft gegen Stress und fördert insgesamt die Gesundheit – das Fach Sport ist einfach ein Fach für das Leben.

Unsere Schüler*innen beim Rudern

Das gemeinsame Sporttreiben in der Schule in Verbindung mit der Freude an der eigenen Bewegung, am Spiel und im Wettkampf sind wichtige Bestandteile. Unsere Schüler*innen können neue Bewegungen oder Sportarten erlernen, wie zum Beispiel Surfen, Skifahren oder Snowbordfahren. Ebenso werden bereits bekannte Bewegungen und Sportarten vertieft. Dabei machen sie neue Bewegungserfahrungen, teilen sie miteinander und erproben ihre Ausdrucksfähigkeit bei unterschiedlichen Formen der Gestaltung.

Insbesondere die großen Sportspiele sind schwerpunktmäßig in die unterschiedlichen Jahrgänge eingebettet und bieten vielfältige Erlebnismöglichkeiten. Die Bundesjugendspiele, das Herbstfest oder die bezirklich organisierten Turniere bieten den Schüler*innen die Möglichkeit, wettkampforientiert Sport zu treiben.

Das Sportkollegium setzt sich aus zur Zeit acht Kolleg*innen zusammen, die unseren Schüler*innen diese vielfältigen, mehrperspektivischen Zugänge zum Fach Sport nahe bringen.

Unseren Schüler*innen eine sinnvolle Perspektive für ein aktives, lebenslanges Sporttreiben zu eröffnen, ist dabei unser übergeordnetes Ziel.