04.06.2021

numerus clausus

lat. numerus=„Zahl“; clausus=„geschlossen“

Der Begriff numerus clausus bezeichnet die kapazitätsbedingte Zulassungsbeschränkung zu bestimmten Studienfächern an Hochschulen und Universitäten. Bei einer Übernachfrage eines bestimmten Studienfaches werden konkrete Zulassungskriterien ermittelt, die in der Regel die Durchschnittsnote des Abiturs, die zwischen Abitur und Antritt des Studiums liegende Wartezeit oder bestimmte Eignungstests umfassen. Relevant wird dieser Terminus alljährlich für die Abiturient*innen, die darauf basierend ihre Entscheidung für das konkrete Studienfach oder den -ort zu treffen haben.

 

04.02.2021

Inzidenz

lat. incidere=„hineingeraten“, „auf etwas stoßen“

Der Begriff der Inzidenz ist inzwischen in aller Munde und beschreibt in der Epidemiologie die relative Häufigkeit des Auftretens von Krankheitsfällen innerhalb einer bestimmten Personengruppe. Die Inzidenz ist in der gegenwärtigen Corona-Pandemie ein wesentlicher Indikator, um das Infektionsgeschehen zu überwachen und ihm ggf. durch bestimmte Maßnahmen zu begegnen.

 

6
Januar 2021

Die Krise als Chance begreifen – der Wahlpflichtkurs „Philosophie der Digitalisierung“ denkt in Zeiten des Homeschoolings über die Digitalisierung nach

Seit Beginn des Schuljahres findet erstmalig an unserer Schule der Wahlpflichtkurs „Philosophie der Digitalisierung“ statt. Zu Beginn unserer Auseinandersetzung mit der Digitalisierung ...

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Die Krise als Chance begreifen – der Wahlpflichtkurs „Philosophie der Digitalisierung“ denkt in Zeiten des Homeschoolings über die Digitalisierung nach

Seit Beginn des Schuljahres findet erstmalig an unserer Schule der Wahlpflichtkurs „Philosophie der Digitalisierung“ statt. Zu Beginn unserer Auseinandersetzung mit der Digitalisierung aus philosophischer Perspektive hätten wir uns nicht denken können, dass uns unsere theoretische Auseinandersetzung durch den abermaligen Lockdown wieder einholt. Doch zugleich erhält der Kurs dadurch eine Aktualität, die theoretisch nie zu vermitteln ist, berührt dieses Thema inzwischen nicht nur die Lebenswelt aller Schüler*innen und Kolleg*innen, sondern derzeit wohl auch die der Mehrheit der Bevölkerung. Im Verlauf des ersten Kurshalbjahres analysierten, diskutierten und reflektierten wir das eigene Nutzungsverhalten von digitalen Medien und dessen Auswirkungen auf die Wahrnehmung von uns selbst, der Um- und der Mitwelt, besprachen verschiedene medienkritische Ansätze von Platon bis heute und nahmen die durch die Digitalisierung ausgelösten Veränderungen des Selbstbilds des Menschen, seiner Stellung in der Welt in der Ambivalenz zwischen Technik und Kultur, seiner Haltung zur Arbeit sowie die Macht digitaler und sozialer Medien und deren Chancen und Gefahren für den öffentlichen Diskurs in den Blick. Als Hebammen unseres philosophischen Denkens dienten dabei Platon, Czelko, Sloterdijk, Gehlen, Marx, Kant, Habermas und viele mehr. Auch wenn die Kost der philosophischen Text nicht immer einfach war, beförderten die Standpunkte und Theorien klassischer Philosophen unser Denken über die Moderne und deren Entwicklungslinien. Dies zeigt sich vor allem in der Qualität einer Vielzahl der Belegarbeiten, die in Form eines Portfolios am Ende des ersten Kurshalbjahres eingereicht wurden. Sie alle sprechen die Sprache einer tiefgehenden Reflexion über allzu selbstverständlich Geglaubtes und bieten die Grundlage für das zweite Semster, in dem Zukünfte unserer Gesellschaft neu gedacht werden sollen. Auch wenn die abermalige Phase des Lockdowns, deren Ende ungewiss erscheint, sehr belastend ist, zeigen diese Arbeiten auch, dass das philosophische Nachdenken über den Menschen, die Gesellschaft und die Welt lohnend ist.

04.01.2021

Rekurrenz

lat. recurrere=„wiederkehren“, „auf etwas zurückkommen“

Rekurrenz bezeichnet in der Medizin die Wiederkehr einer Krankheit oder ihrer Symptome. In der Corona-Pandemie lässt sich dies bei den inzwischen wieder massiv steigenden Infektionzahlen auch auf die Gesellschaft übertragen. Die Pandemie ist mit einer zweiten Welle stärker wiedergekehrt, als es uns allen lieb sein kann und führt leider wieder zur temporären Schulschließungen und dem Runterfahren des öffentlichen Lebens.

 

04.11.2020

Lost

eng. lost=verloren

In der Jugendsprache ist damit jemand gemeint, der ahnungslos, unsicher oder unentschlossen ist. Im diesjährigen Online-Voting des Langenscheidt-Verlags, bei dem erstmals die Jugendlichen mitbestimmen konnten, setzte sich das Wort als Jugendwort des Jahres durch. Gerade in der stressigeren Phase nach den Herbstferien, in der viele Arbeiten und Klausuren geschrieben werden, kann es leicht vorkommen, dass man sich auch an unserer Schule einmal „lost“ fühlt. Doch es ist ein Ende in Sicht: Bald sind Weihnachtsferien, mit denen für unsere Oberstufe schon das erste Halbjahr beendet wird. Und außerdem sind alle anderen mindestens genau so lost, wie ihr!

 

27.08.2020

AG Typisch Junge, typisch Mädchen? Geschlechterrollen im 21. Jahrhundert. Was bedeutet es, ein Mädchen oder Junge zu sein?  Was darf ich, ...

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AG Typisch Junge, typisch Mädchen? Geschlechterrollen im 21. Jahrhundert. Was bedeutet es, ein Mädchen oder Junge zu sein?  Was darf ich, kann ich, will ich? Welche Geschlechtervorstellungen umgeben uns und wie prägen sie uns und unseren Alltag? In dieser AG wollen wir uns mit den Rollenbildern unserer Zeit auseinandersetzen und herausfinden, inwiefern sie unser Leben beeinflussen.

Bei Interesse schreibt bitte eine Mail an nissen(at)mittelhof.org

 

11.08.2020

Dreilinden for future – Schüler*innen der Q1 widmen sich der Zukunftsforschung. Zukunftsforschung – ein Begriff, den viele mit Teesätzen und Kristallkugeln ...

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Dreilinden for future – Schüler*innen der Q1 widmen sich der Zukunftsforschung. Zukunftsforschung – ein Begriff, den viele mit Teesätzen und Kristallkugeln verbinden. Das es aber auch anders geht, haben die Schüler*innen der Q1 zu Beginn des Schuljahrs unter Beweis gestellt, als sie sich während der Methodentage unter Leitung der Forscher*innen vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertungen mit der Analyse und Gestaltung verschiedener Zukunftsszenarien auseinandergesetzt haben.

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Welche kulturellen Veränderungen sind denkbar? Wie verändert sich das Fundament der politischen Partizipation durch die neuen Möglichkeiten der digitalen Teilhabe?

Diese und viele weitere spannende Fragen versuchten die Schüler*innen greifbar zu machen und dazu eigene Visionen zu entwickeln. Die verschiedenen Visionen der Teilnehmer*innen des Zukunfts-Workshops sind in Form von Plakaten auf den Tafeln im Foyer präsentiert und bieten allen interessierten Schüler*innen und Besucher*innen einen Einblick in die Zukunftsforschung an unserer Schule.

Diese spannende Zukunftsforschung wird im neuen Schuljahr mit einem Zusatzkurs in der gymnasialen Oberstufe vertiefend fortgesetzt, um weiter an der Frage zu arbeiten, wie unsere Welt, unsere Gesellschaft, unsere Technik und Politik in Zukunft aussehen kann und aussehen soll.

26.06.2020

Dreilinden goes Hollywood – Die Schule als Rathaus! Die Schule als Rathaus? Genau, aber nur für Dreharbeiten zur Netflix-Serie „Dark“ als ...

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Dreilinden goes Hollywood – Die Schule als Rathaus! Die Schule als Rathaus? Genau, aber nur für Dreharbeiten zur Netflix-Serie „Dark“ als Rathaus aus den 1950er Jahren. Die Flaggenmasten vor dem Portal mussten für den Dreh sogar weichen, da sie nicht authentisch waren. Und dennoch: Welche Schule kann schon von sich behaupten, Teil einer Serien-Produktion gewesen zu sein?

26.06.2020

Abitur

[lat. abire = davon gehen]

Abitur lässt sich mit „er/sie/es wird (fortgegangen) fortgeschickt“ übersetzt und bezeichnet den höchsten allgemeinbildenden Schulabschluss in Deutschland und somit die Allgemeine Hochschulreife. Die Absolvent*innen werden somit nach Ausbildung ihrer Fähigkeiten und deren Prüfung von der Schule geschickt, um ihr zukünftiges Leben selbstständig und mit den notwendigen Kenntnissen ausgestattet zu gestalten. Damit verbunden ist nicht nur das Privileg, studieren zu können, sondern auch die Verantwortung, das während der Schulzeit ausgebildete aufgeklärte Bewusstsein positiv in die Gestaltung der zukünftigen Gesellschaft einzubringen.

 

26.05.2020

Prokrastination

[lat. procrastinare = vertagen, für morgen]

Prokrastination lässt sich mit „Aufschieben wichtiger Aufgaben“ übersetzen und bezeichnet das unnötige Vertagen des Arbeitsbeginns oder das häufige Unterbrechen der Arbeit. Es stellt gerade in Zeiten von Corona eine große Gefahr dar, der durch Selbstorganisation entgegnet werden kann.

 

26.04.2020

Distanz

[lat. distare =abstehen, entfernt sein]

Distanz lässt sich mit „räumlicher Abstand“ übersetzen und hat in Zeiten von Corona eine ganz besondere Bedeutung: Schutz für unsere Mitmenschen!

 

29.03.2020

Valla(h)

[arabische Schwurformel]

„Vallah“ gibt einer Aussage Nachdruck. Es lässt sich übersetzen mit: „Ich schwör!“ oder „Exakt.“