30.10.2021

Musik ist Leben – unsere neue Schulband stellt sich vor

Vielen Dank, dass ihr Zeit gefunden habt. Wie lange gibt es ...

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Musik ist Leben – unsere neue Schulband stellt sich vor

Vielen Dank, dass ihr Zeit gefunden habt. Wie lange gibt es euch als Band denn schon?

Niklas: Die Mädchen sind schon seit Anfang der siebten da und ich kam erst so ein Dreiviertel Jahr später. Sie haben mich gefragt, weil sie noch einen Gitarrenspieler gebraucht haben.

Wie lange spielt ihr eure Instrumente schon?

Jannis: Ich spiele mein Instrument Schlagzeug schon seit 6 Jahren. Aber ich hab jetzt aufgehört und spiele in der Band weiter. 
Niklas: Ich spiele Gitarre wohl schon seit 4 oder 5 Jahren. Also es spielt sich auf jeden Fall besser, wenn man schon Erfahrung mit Instrumenten hat.

Was spielt ihr so für Songs?

Niklas: Wir spielen relativ neue aber auch ältere Songs. Also zum Beispiel Mercy oder Stay von Rihanna, Hello also so relativ neue Lieder. 

Wie viele seid ihr in der Band?

Niklas: Wir sind sechs Leute also zwei Jungs und vier Mädchen. 

Wann probt ihr immer?

Jannis: Wir proben immer mittwochs um 14:40 Uhr.

Und wie lange probt ihr dann?

Niklas: Also eigentlich geht die Probe bis 15:25, aber oft machen wir auch länger, weil es macht auch sehr viel Spaß mit Herr Hecker. 

Hattet ihr als Band schon Auftritte? 

Niklas: Ja, also wir haben bei der Verleihung von der Auszeichnung „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ gespielt. Und als nächstes werden wir zwei Auftritte auf der Weihnachtsfeier haben. 
Jannis: Genau, also lasst euch überraschen. 

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01.10.2021

Unser Antirassismus-Schulpate Sami Omar im Interview

Vielen Dank, dass Sie bei uns sind. Wollen Sie sich vielleicht erstmal vorstellen?

Mein Name ...

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Unser Antirassismus-Schulpate Sami Omar im Interview

Vielen Dank, dass Sie bei uns sind. Wollen Sie sich vielleicht erstmal vorstellen?

Mein Name ist Sami Omar, ich bin 42 Jahre alt, ich komme aus Köln und ich arbeite über Rassismus und Diskriminierung. Das heißt ich schreibe für verschiedene Magazine über diese Themen und dann laden mich Menschen ein, um darüber zu sprechen. Dann geh ich immer hin und halte einen Vortrag und dann gibt es oft Diskussionsrunden und dann diskutier ich mit den Menschen darüber und manchmal gehe ich auch in Firmen oder in Vereine oder so und die wollen dann darüber nachdenken wie die bei sich Rassismus bekämpfen.

Ab welchem Alter haben sie angefangen, sich gegen Rassismus einzusetzen?

Ich glaube, dass das immer Thema war. Auch als ich klein war schon und, weil ich viele weiße Menschen um mich hatte war mir immer klar, dass Rassismus was ist, was mich immer angeht. Und dann hab ich als Kind glaub ich schon protestiert vielleicht nur in meinem kleinen direkten Umfeld, aber geschimpft hab ich darüber und richtig eingesetzt hab ich mich glaub ich in der Schule, so wie ihr jetzt.

Haben Sie vielleicht selbst auch schonmal Erfahrungen mit Rassismus gemacht oder auch miterlebt?

Ja, beides.

Ich hab gelesen, dass Sie ein Buch geschrieben haben. Wollen Sie vielleicht darüber erzählen, über was Sie dort geschrieben haben?

Ich hab das Buch über eine lange Zeit geschrieben, weil das Buch eine Sammlung von Texten ist, die ich über drei Jahre geschrieben habe für verschiedene Magazine. Und in der Zeit da kamen ganz viele Menschen nach Deutschland, hauptsächlich aus Syrien. Ich arbeite in einer Beratungsstelle für geflüchtete Menschen und deswegen kamen in dieser Zeit ganz viele Menschen bei mir in meine Arbeit und wir haben beraten und vermittelt und Hilfe angeboten und sowas. In der Zeit konnte man sehr viel Rassismus spüren in der Gesellschaft und deswegen habe ich alle Texte zusammengefasst und hab das Buch auf Englisch und auf Deutsch geschrieben. So können das Menschen, die Englisch sprechen auch lesen und dann wurde es noch in Türkisch und Italienisch übersetzt.

Haben Sie Wünsche, was auf dieser Welt passieren soll, aber wo Sie auch wissen, dass Sie es wahrscheinlich nicht schaffen?

Ja, ganz viele. Ich glaube, dass Sachen wie Rassismus, Gewalt und Neid und so, das wird nicht vorbeigehen. So sind die Menschen halt. Aber ich glaube die Gesellschaft hat ganz viele Menschen, die gut sind und die Gutes wollen, aber vielleicht nicht wissen wie. Und ich glaube, wenn wir viel mit diesen Menschen reden, dann können wir die stärken und ich hoffe, dass dann meine Kinder oder meine Enkelkinder irgendwann in einer Gesellschaft leben, in der mehr Menschen leben, die sich einsetzen wollen gegen Schwierigkeiten wie Rassismus zum Beispiel oder Sexismus.

Haben Sie vor, noch ein weiteres Buch zu schreiben?

Ich schreibe gerade an einem Buch über meine Mama. Denn meine Mutter ist gestorben vor zwei Jahren und dann war ich sehr traurig. Und was macht ein Autor, wenn er traurig ist? Er schreibt. Dann hab ich angefangen darüber zu schreiben wie ich Liebe gelernt habe.

Vielen vielen Dank, dass Sie da waren.

Vielen Dank euch.

10.08.2020

Ein Schuljahresbeginn der besonderen Art – Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen des Dreilinden-Gymnasiums im Deutschlandfunk. Der Schuljahresbeginn stellt in Corona-Zeiten eine besondere ...

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Ein Schuljahresbeginn der besonderen Art – Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen des Dreilinden-Gymnasiums im Deutschlandfunk. Der Schuljahresbeginn stellt in Corona-Zeiten eine besondere Situation dar. Auch wenn eigentlich alles wie immer wirkt, gelten doch die Abstandsregeln innerhalb der nun wieder vollbesetzten Klassenräume nicht mehr, müssen Alternativszenarien zum herkömmlichen Unterricht in diesem Schuljahr von Anfang an mitgedacht werden. Über ihre Erfahrungen aus dem letzten Schuljahr und ihre Ziele und Ansprüche in diesen ambivalenten Zeiten berichten Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen im Deutschlandfunk.

Der ganze Beitrag zum Nachhöhren