Januar 2022

Mit schweren Herzen müssen wir Ihnen und euch mitteilen, dass Sami Omar, unser Pate unserer Schule ohne Rassismus — Schule mit Courage, verstorben ist. Sein Tod kam sehr plötzlich und unser Beileid geht an seine Familie und Freunde. Er hat nicht nur ...

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Mit schweren Herzen müssen wir Ihnen und euch mitteilen, dass Sami Omar, unser Pate unserer Schule ohne Rassismus — Schule mit Courage, verstorben ist. Sein Tod kam sehr plötzlich und unser Beileid geht an seine Familie und Freunde. Er hat nicht nur die Schule, sondern auch viele Schüler:innen nachhaltig geprägt und wird uns für immer in Erinnerung bleiben.

 

It is with heavy hearts that we must inform you that Sami Omar, our sponsor to achieve being a school without racism and school with courage, has passed away. His passing was sudden and our condolences go out to his family and friends. He has made lasting impact not only one the school but on many students, as well and he will always be remembered for that.

 

Johari Bohms im Namen der AG Schule ohne Rassismus/ Graf

4
30.11.2021

Deutschland international – ein Workshop der Schule mit Courage

Anfang November wurde am Dreilinden eine Veranstaltung zu den Themen Migration, Integration, ...

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Deutschland international – ein Workshop der Schule mit Courage

Anfang November wurde am Dreilinden eine Veranstaltung zu den Themen Migration, Integration, Rassismus und Weltoffenheit durchgeführt. Somit gehört unser Gymnasium zu 50 anderen Schulen, denen dieses Workshop-Angebot vom Staatsministerium für Integration gemacht wurde. 

Mit der Hilfe eines Moderatoren und in virtueller Begleitung von solchen herausragenden Persönlichkeiten wie die Schauspielerin Ruby O. Fee und der Fußball-Weltmeister Sami Khedira hatten die teilnehmenden Schüler:innen die Möglichkeit, einige überraschende Fakten über die kulturelle Diversität Berlins im Speziellen und Deutschlands im Allgemeinen zu lernen. 

Bei diesem interaktiven Workshop konnten die Anwesenden mithilfe einfacher Abstimmungsgeräte die spannend gestalteten Quizfragen beantworten und mit etwas Glück und Geschick kleine, aber nette Preise gewinnen.

Die Veranstaltung, deren erster Teil am Montag, dem 1.11, und die zweite Hälfte am Freitag, dem 5.11, stattgefunden hatte, wurde von den Schüler:innen insgesamt sehr positiv entgegengenommen und wirkte inspirierend für alle Beteiligten.

Das Dreilinden-Gymnasium würde sicher weitere ähnliche Workshops fördern und durchführen wollen!

von Siwar Kiwan und Aleksandra Sokol (Q3)

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30.11.2021

Chanukka-Fest am 30.11.2021 – Neben dem Weihnachtsbaum steht nun erstmals auch ein Chanukka-Leuchter am Dreilinden-Gymnasium

In einem netten Besuch des Rabbis, ...

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Chanukka-Fest am 30.11.2021 – Neben dem Weihnachtsbaum steht nun erstmals auch ein Chanukka-Leuchter am Dreilinden-Gymnasium

In einem netten Besuch des Rabbis, David Teichtal, wurde die Geschichte des Chanukka-Festes erzählt und im Anschluss ein Chanukka-Leuchter angezündet. Dafür wurden von der AG Schule gegen Rassismus Poster in der Schule aufgehängt, die den Schüler:innen eine Auskunft über das Fest und dessen Bräuche geben.

Das Schulorchester unter der Leitung von Frau Sosa hat dieses besondere Event eröffnet und unsere Gäste an dessen Ende verabschiedet. Die positive Stimmung bei dieser 30-minutigen Veranstaltung ist ein klares Zeichen des großen Interesses sowie der Offenheit unserer Schülerschaft.

20.10.2021

Diversity

engl: „Vielfalt“

Diversity beschreibt den bewussten und toleranten Umgang mit Vielfalt in einer Gesellschaft. Das heißt, man geht mit Verschiedenheit und Individualität wertschätzend, bewusst und respektvoll um. Es geht darum, die vielfältigen Leistungen und Erfahrungen von Menschen zu ergreifen und zu nutzen. Ziele des Konzepts der Diversity sind die Verminderung von Diskriminierung und Förderung von Chancengleichheit. Formen der Diversity sind unter anderem Alter, Geschlecht, Ethnizität, soziale Herkunft, sexuelle Orientierung. Bei uns war Toleranz und Akzeptanz zwar schon immer vorhanden, allerdings haben wir uns als Schule bei verschiedenen Projekten und einer ganzen Projektwoche, die im Zeichen des Anti-Rassismus-Bewegung stand, für Diversity eingesetzt und sind nun auch Teil der Kampagne „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“.

 

9
Oktober 2021

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – Das Dreilinden-Gymnasium wurde nun endlich offiziell mit dem begehrten Siegel ausgezeichnet 

Am Freitag, 24.09.2021 wurde das Dreilinden-Gymnasium zu einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Diesen Titel verdienen die Schulen, die sich für Gerechtigkeit ...

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„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – Das Dreilinden-Gymnasium wurde nun endlich offiziell mit dem begehrten Siegel ausgezeichnet 

Am Freitag, 24.09.2021 wurde das Dreilinden-Gymnasium zu einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Diesen Titel verdienen die Schulen, die sich für Gerechtigkeit und Förderung der Demokratie im Schulalltag engagieren. Doch das ist nicht nur eine Ehre, sondern auch ein Anspruch zugleich, denn jetzt verpflichten sich die Schüler*innen und das Lehrerkollegium, gemeinsam gegen den Rassismus anzukämpfen und Botschaften von Frieden und Toleranz zu vermitteln. Um dies zu schaffen, sind berlinweit mittlerweile schon mehr als 115 Courage-Schulen dabei. Und jede hat es sich als Ziel gesetzt, gegen jegliche Form von Diskriminierung zu kämpfen und die Würde des Menschen auch im Alltag
zu schützen.

Um dieses Anliegen in die breite Schulöffentlichkeit zu tragen, gestalteten wir im Vorfeld der Titelverleihung eine umfangreiche Projektwoche zum Thema Antirassismus. Die Schüler*innen aus verschiedenen Jahrgängen haben sich mit unterschiedlichsten Themen des Rassismus beschäftigt und infolgedessen viele besondere und kreative Auseinandersetzungen damit gefunden, die sie während der Veranstaltung vorgestellt haben.
Weiterhin bot uns diese Woche die Chance, den Paten Sami Omar, der wegen der bisherigen Corona-Reglungen unsere Schule nun erst das erste Mal besuchen konnte, kennenzulernen. In dieser produktiven Woche hat er einen Workshop mit dem Schulkollegium durchgeführt, in dem er über Rassismus in Schulen und im Alltag intensiv gesprochen hat.
Wir freuen uns auf diesen Titel und bedanken uns bei der Organisation „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ für ihre Unterstützung.

von Aleksandra Sokol und Siwar Kiwan (Q3)

Fotos: Wolfgang Borrs

3
01.10.2021

Unser Antirassismus-Schulpate Sami Omar im Interview

Vielen Dank, dass Sie bei uns sind. Wollen Sie sich vielleicht erstmal vorstellen?

Mein Name ...

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Unser Antirassismus-Schulpate Sami Omar im Interview

Vielen Dank, dass Sie bei uns sind. Wollen Sie sich vielleicht erstmal vorstellen?

Mein Name ist Sami Omar, ich bin 42 Jahre alt, ich komme aus Köln und ich arbeite über Rassismus und Diskriminierung. Das heißt ich schreibe für verschiedene Magazine über diese Themen und dann laden mich Menschen ein, um darüber zu sprechen. Dann geh ich immer hin und halte einen Vortrag und dann gibt es oft Diskussionsrunden und dann diskutier ich mit den Menschen darüber und manchmal gehe ich auch in Firmen oder in Vereine oder so und die wollen dann darüber nachdenken wie die bei sich Rassismus bekämpfen.

Ab welchem Alter haben sie angefangen, sich gegen Rassismus einzusetzen?

Ich glaube, dass das immer Thema war. Auch als ich klein war schon und, weil ich viele weiße Menschen um mich hatte war mir immer klar, dass Rassismus was ist, was mich immer angeht. Und dann hab ich als Kind glaub ich schon protestiert vielleicht nur in meinem kleinen direkten Umfeld, aber geschimpft hab ich darüber und richtig eingesetzt hab ich mich glaub ich in der Schule, so wie ihr jetzt.

Haben Sie vielleicht selbst auch schonmal Erfahrungen mit Rassismus gemacht oder auch miterlebt?

Ja, beides.

Ich hab gelesen, dass Sie ein Buch geschrieben haben. Wollen Sie vielleicht darüber erzählen, über was Sie dort geschrieben haben?

Ich hab das Buch über eine lange Zeit geschrieben, weil das Buch eine Sammlung von Texten ist, die ich über drei Jahre geschrieben habe für verschiedene Magazine. Und in der Zeit da kamen ganz viele Menschen nach Deutschland, hauptsächlich aus Syrien. Ich arbeite in einer Beratungsstelle für geflüchtete Menschen und deswegen kamen in dieser Zeit ganz viele Menschen bei mir in meine Arbeit und wir haben beraten und vermittelt und Hilfe angeboten und sowas. In der Zeit konnte man sehr viel Rassismus spüren in der Gesellschaft und deswegen habe ich alle Texte zusammengefasst und hab das Buch auf Englisch und auf Deutsch geschrieben. So können das Menschen, die Englisch sprechen auch lesen und dann wurde es noch in Türkisch und Italienisch übersetzt.

Haben Sie Wünsche, was auf dieser Welt passieren soll, aber wo Sie auch wissen, dass Sie es wahrscheinlich nicht schaffen?

Ja, ganz viele. Ich glaube, dass Sachen wie Rassismus, Gewalt und Neid und so, das wird nicht vorbeigehen. So sind die Menschen halt. Aber ich glaube die Gesellschaft hat ganz viele Menschen, die gut sind und die Gutes wollen, aber vielleicht nicht wissen wie. Und ich glaube, wenn wir viel mit diesen Menschen reden, dann können wir die stärken und ich hoffe, dass dann meine Kinder oder meine Enkelkinder irgendwann in einer Gesellschaft leben, in der mehr Menschen leben, die sich einsetzen wollen gegen Schwierigkeiten wie Rassismus zum Beispiel oder Sexismus.

Haben Sie vor, noch ein weiteres Buch zu schreiben?

Ich schreibe gerade an einem Buch über meine Mama. Denn meine Mutter ist gestorben vor zwei Jahren und dann war ich sehr traurig. Und was macht ein Autor, wenn er traurig ist? Er schreibt. Dann hab ich angefangen darüber zu schreiben wie ich Liebe gelernt habe.

Vielen vielen Dank, dass Sie da waren.

Vielen Dank euch.

08.09.2021

Das Dreilinden-Gymnasium: die 3 Ds stehen für „Denken“, „Dazulernen“ und „Dazugehören“

Das Dreilinden-Gymnasium wird endlich auch offiziell als „Schule ohne Rassismus ...

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Das Dreilinden-Gymnasium: die 3 Ds stehen für „Denken“, „Dazulernen“ und „Dazugehören“

Das Dreilinden-Gymnasium wird endlich auch offiziell als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet!

Diesen Titel verdienen die Schulen, die sich für die Durchsetzung der Demokratie im schulischen Alltag und dem Bildungssystem engagieren. Doch die Verleihung dieses Titels ist nicht nur eine Ehre, sondern vor allem eine Bürde: denn die Schüler*innen und das Lehrerkollegium verpflichten sich nun, gemeinsam für die Integration antirassistischer Inhalte, Botschaften von Frieden und Vermittlung der Toleranz in unserem Leben sowohl in als auch außerhalb der Schule zu sorgen.

Was ist eine Schule ohne Rassismus?

Bei diesem Projekt werden Courage-Schulen, die berlinweit mittlerweile schon mehr als 115 sind, vernetzt. Ziele von Courage Schulen sind, gemeinsam gegen jegliche Form von Diskriminierung zu kämpfen, sich den Ideologien von Ungleichwertigkeit zu widersetzen und die Menschenwürde auch im Alltag zu schützen. Dabei sind natürlich die Schüler*innen und Pädagog*innen die wichtigsten Akteur:innen.

Wie wird man eine Courage-Schule?

Um eine Courage-Schule zu werden, müssen zwei Bedingungen erfüllt werden. Erstens, es soll eine jährige Veranstaltung in der Schule stattfinden, um sowohl die Schülerschaft als auch die Lehrkraft an ihr Engagement und ab jetzt auch an ihre Pflicht, sich gegen jegliche Diskriminierungsformen einzusetzen, zu erinnern. Zweitens soll das Team eine Patin oder einen Paten finden, die/der das Engagement der Schüler*innen gut unterstützen kann.

Wer ist unser Pate?

Da das Team zum ersten Mal am Dreilinden-Gymnasium gegründet wurde, stand dessen Mitgliedern die größte Herausforderung vor: unserer Schule einen Paten zu finden. Die Teammitglieder haben zwei Monate lang tapfer gesucht und Dutzende von E-Mails an mögliche Pat*innen geschickt bis wir den Autor und Moderator Sami Omar gefunden haben. Herr Omar begründet sein Engagement an unserer Schule folgendermaßen: „Wie schön, dass Sie sich an Ihrer Schule mit so viel Herzblut gegen verschiedene Diskriminierungsformen einsetzen. Ich finde, es ist bitter nötig und deshalb besonders lobenswert, wenn „Schule ohne Rassismus“ nicht nur ein Slogan bleibt, sondern gelebt wird. Die Notwendigkeit, Vorhaben mit Leben zu füllen, gilt auch für eine Patenschaft, finde ich. Sonst bleibt auch sie nur ein leeres Bekenntnis. Mein erster Gedanke war also: Was könnte ich als Pate tun, um Sie zu unterstützen? […]”

Wer ist die AG?

Die Empörung über Ungerechtigkeit und Gewalt steigt in uns allen auf, wenn man in den Nachrichten über Angriffe auf Personen wegen ihrer Individualität liest oder Mobbing von Schüler*innen, die solche Demütigungen nicht verdient haben, erlebt. Allein schon deswegen soll man aktiv werden. Doch die letzte Unsicherheit wurde im März letzten Jahres überwunden und zwar durch die Aktion der Schüler- und Lehrerschaft, sodass unsere Schulwände mit Dutzenden von bunten Postern mit den kreativsten Botschaften von Frieden, Gleichheit und Gerechtigkeit einem entgegen-leuchteten. Dieses Ereignis war ausschlaggebend für die Entstehung unserer AG.

Wir haben damals gezeigt, dass das Dreilinden-Gymnasium für Offenheit, Toleranz und Bildung steht – und wir wollen es auch weiterhin zeigen, indem wir eine AG gründeten, um eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zu werden.

Das Team hat sich nach Absprache mit dem Paten Sami Omar den Namen „Schule gegen Rassismus“ angeeignet. Die Ersetzung des Worts „ohne“ durch „gegen“ charakterisiert die unaufhörliche Arbeit, die sowohl das Team und der Pate als auch die Schüler:innen und das Schulkollegium leisten, um eine diskriminierungsfreie Atmosphäre am Dreilinden-Gymnasium und außerhalb der Schule zu schaffen.

Der Autor und Moderator Sami Omar schreibt und arbeitet zu den Themen Migration, Integration, Rassismus und Diskriminierung für Print und Online-Medien. Er tritt als Referent zu diesen Themen auf, schult in Rassismus-Fragen und moderiert Veranstaltungen aus Politik und Kultur. Sami Omar ist Kampagnenreferent und Mitarbeiter eines Fachdienstes für Integration und Migration. Als Sprecher wird Omar für Radioproduktionen und Lesungen gebucht.

Wie geht es weiter?

● Interview

Unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Pandemie hat unser Team am 20.01.2021  mit unserem Paten Sami Omar ein digitales Interview geführt. Dieses wird bald vollständig hier auf der Homepage veröffentlicht.

● Titelverleihung und Projekttage

Die Titelverleihung wird am 24.09.21 um 11 Uhr im Rahmen des Herbstfests stattfinden, bei der neben Vertreter*innen der Organisation „Schule ohne Rassismus“ auch unser Pate Sami Omar anwesend sein wird. Die Veranstaltung wird durch Projekttage, die in den Tagen zuvor stattfinden sollen, vorbereitet. Dabei werden Themen wie Rassismus sowie andere Diskriminierungsformen mithilfe unterschiedlicher Workshops behandelt. Diese werden nicht nur durch die Lehrkräfte sowie externe Multiplikator*innen, sondern vor allem auch durch die Schüler*innen der AG organisiert und unterstützt.

Außerdem werden Vorschläge gemacht und umgesetzt, wie man antirassistische Inhalte in den regulären Unterricht integrieren kann. Man wird sich zusammen mit dem Kollegium der herausfordernden Frage stellen, wann es solche Unterrichtseinheiten geben soll, aber auch wie man sie passend zu dem behandelten Stoff und altersgemäß einbringen kann. Am Ende der Woche sollen dann die Produkte und Ergebnisse in Form einer Ausstellung im Foyer präsentiert werden.

Denn wir am Dreilinden-Gymnasium lassen uns nicht spalten und vom richtigen Weg abbringen. Wir alle.

Zusammen.

Eure AG Schule gegen Rassismus

 

05.11.2020

„Jung fragt halt“ – eine Schülerin des Dreilinden-Gymnasiums als Talkshow-Gast. Helin Yaren Kayran aus der Q3 nahm am Montag, den 26. ...

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„Jung fragt halt“ – eine Schülerin des Dreilinden-Gymnasiums als Talkshow-Gast. Helin Yaren Kayran aus der Q3 nahm am Montag, den 26. Oktober, an der Talkshow „Jung fragt halt“ live auf Alex Berlin teil. Sie diskutierte eine Stunde mit den weiteren Gästen, Dr. Karamba Diaby (SPD-Bundestagsabgeordneter) und Sophia Oppermann (Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied von „Gesicht Zeigen!“) über das Thema Rassismus, Chancengleichheit und die Schule im Jahr 2030. Es entwickelte sich schnell eine spannende Debatte, in der Helin gezielt Fragen an die Politik richtete und eigene Ideen für eine Schule der Zukunft einbringen konnte.

Hier der Link zur Sendung

3
März 2020

Dreilinden gegen rechts! Am 23. Februar ist das Dreilinden-Gymnasium von einer Sprayer-Attacke heimgesucht worden. Hakenkreuze, antisemitische und rassistische Schmähungen sowie eine Schülerin und einen Kollegen verunglimpfende Schmierereien wurden an die Außenwände gesprayt. Diesem Tabubruch wurde von Seiten der Schulgemeinschaft entschieden entgegengetreten. Eine ...

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Dreilinden gegen rechts! Am 23. Februar ist das Dreilinden-Gymnasium von einer Sprayer-Attacke heimgesucht worden. Hakenkreuze, antisemitische und rassistische Schmähungen sowie eine Schülerin und einen Kollegen verunglimpfende Schmierereien wurden an die Außenwände gesprayt. Diesem Tabubruch wurde von Seiten der Schulgemeinschaft entschieden entgegengetreten. Eine sofort einberufene Versammlung von Schulleitung, Schüler*innen und Lehrer*innen in der Aula führte zu gemeinsamen Aktionen gegen rechts, die eindrücklich zeigten, dass das Dreilinden-Gymnasium für Offenheit und Toleranz steht. (Der Tagesspiegel hat zu dem Vorfall und den anschließenden Reaktionen der Schulgemeinschaft ein Interview mit dem Schulleiter Herrn Stiller abgedruckt: https://leute.tagesspiegel.de/steglitz-zehlendorf/unter-nachbarn/2020/03/12/115564/). Daraus entstand der Entschluss der Schule, sich dem bundesweiten Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, dem in Deutschland über 3000 Schulen angehören, anzuschließen. Schulen, die sich diesem Netzwerk anschließen, einigen sich in einer Selbstverpflichtung mehrheitlich darauf, aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung an ihrer Schule vorzugehen. Die notwendige Unterschriftensammlung, um diesem Netzwerk beitreten zu können, traf auf überragende Zustimmung bei Schüler*innen und Lehrer*innen der Schule.