04.11.2020

Lost

eng. lost=verloren

In der Jugendsprache ist damit jemand gemeint, der ahnungslos, unsicher oder unentschlossen ist. Im diesjährigen Online-Voting des Langenscheidt-Verlags, bei dem erstmals die Jugendlichen mitbestimmen konnten, setzte sich das Wort als Jugendwort des Jahres durch. Gerade in der stressigeren Phase nach den Herbstferien, in der viele Arbeiten und Klausuren geschrieben werden, kann es leicht vorkommen, dass man sich auch an unserer Schule einmal „lost“ fühlt. Doch es ist ein Ende in Sicht: Bald sind Weihnachtsferien, mit denen für unsere Oberstufe schon das erste Halbjahr beendet wird. Und außerdem sind alle anderen mindestens genau so lost, wie ihr!

 

05.10.2020

Engagement

/ãɡaʒ(ə)ˈmãː/ = persönlicher Einsatz aus [weltanschaulicher] Verbundenheit; Gefühl des Verpflichtetseins zu etwas

Engagement ist unerlässlich für eine gute Schulgemeinschaft. Projekte und AGs mit engagierten Schüler*innen und Lehrer*innen bieten nicht nur einen Mehrwert für die Beteiligten, sondern helfen auch der Schule und der Schulgemeinschaft, sich weiterzuentwickeln. So können neue Ideen entstehen, entwickelt und dann auch umgesetzt werden. Wer also etwas ändern möchte, sollte sich nicht nur beschweren, sondern auch aktiv versuchen, etwas zu verändern. Nur so wird ein gemeinsames Schulleben gewährleistet!

 

    15.09.2020

    Resilienz

    lat. resilire=abprallen

    Resilienz bezeichnet die Fähigkeit der psychischen Widerstandskraft, um schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. Gerade in der jetzigen Corona-Situation hat der ein oder andere mehr Stress, als er sonst gewohnt ist. Der viele Stoff und die Ungewissheit, ob wir das Halbjahr in der Schule oder zuhause beenden, können sehr belasten. Doch die Gewöhnung an diese neuen Umstände bringen sicher Besserung. Und sonst gilt: Zusammenhalten und durchhalten!

     

    01.08.2020

    Hassliebe

    [ˈhasliːbə = starke Gefühlsbindung, die aufgrund von Disharmonie oder Nichtübereinstimmung zwischen Abneigung und Zuneigung wechselt]

    So in etwa würden die meisten Schüler*innen ihre Beziehung zur Schule beschreiben. Unsere Freunde so viel um uns herum zu haben ist toll, aber der Unterricht und alles damit Verbundene erscheint manchmal lästig. Doch vor allem nach Corona hat sich der ein oder andere bestimmt mehr auf den „normalen“ Unterricht nach den Sommerferien gefreut. Auch wenn wir es nicht zugeben wollen 😉

     

    26.06.2020

    Abitur

    [lat. abire = davon gehen]

    Abitur lässt sich mit „er/sie/es wird (fortgegangen) fortgeschickt“ übersetzt und bezeichnet den höchsten allgemeinbildenden Schulabschluss in Deutschland und somit die Allgemeine Hochschulreife. Die Absolvent*innen werden somit nach Ausbildung ihrer Fähigkeiten und deren Prüfung von der Schule geschickt, um ihr zukünftiges Leben selbstständig und mit den notwendigen Kenntnissen ausgestattet zu gestalten. Damit verbunden ist nicht nur das Privileg, studieren zu können, sondern auch die Verantwortung, das während der Schulzeit ausgebildete aufgeklärte Bewusstsein positiv in die Gestaltung der zukünftigen Gesellschaft einzubringen.

     

    26.05.2020

    Prokrastination

    [lat. procrastinare = vertagen, für morgen]

    Prokrastination lässt sich mit „Aufschieben wichtiger Aufgaben“ übersetzen und bezeichnet das unnötige Vertagen des Arbeitsbeginns oder das häufige Unterbrechen der Arbeit. Es stellt gerade in Zeiten von Corona eine große Gefahr dar, der durch Selbstorganisation entgegnet werden kann.

     

    26.04.2020

    Distanz

    [lat. distare =abstehen, entfernt sein]

    Distanz lässt sich mit „räumlicher Abstand“ übersetzen und hat in Zeiten von Corona eine ganz besondere Bedeutung: Schutz für unsere Mitmenschen!

     

    29.03.2020

    Valla(h)

    [arabische Schwurformel]

    „Vallah“ gibt einer Aussage Nachdruck. Es lässt sich übersetzen mit: „Ich schwör!“ oder „Exakt.“