9
Oktober 2021

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – Das Dreilinden-Gymnasium wurde nun endlich offiziell mit dem begehrten Siegel ausgezeichnet 

Am Freitag, 24.09.2021 wurde das Dreilinden-Gymnasium zu einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Diesen Titel verdienen die Schulen, die sich für Gerechtigkeit ...

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„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – Das Dreilinden-Gymnasium wurde nun endlich offiziell mit dem begehrten Siegel ausgezeichnet 

Am Freitag, 24.09.2021 wurde das Dreilinden-Gymnasium zu einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Diesen Titel verdienen die Schulen, die sich für Gerechtigkeit und Förderung der Demokratie im Schulalltag engagieren. Doch das ist nicht nur eine Ehre, sondern auch ein Anspruch zugleich, denn jetzt verpflichten sich die Schüler*innen und das Lehrerkollegium, gemeinsam gegen den Rassismus anzukämpfen und Botschaften von Frieden und Toleranz zu vermitteln. Um dies zu schaffen, sind berlinweit mittlerweile schon mehr als 115 Courage-Schulen dabei. Und jede hat es sich als Ziel gesetzt, gegen jegliche Form von Diskriminierung zu kämpfen und die Würde des Menschen auch im Alltag
zu schützen.

Um dieses Anliegen in die breite Schulöffentlichkeit zu tragen, gestalteten wir im Vorfeld der Titelverleihung eine umfangreiche Projektwoche zum Thema Antirassismus. Die Schüler*innen aus verschiedenen Jahrgängen haben sich mit unterschiedlichsten Themen des Rassismus beschäftigt und infolgedessen viele besondere und kreative Auseinandersetzungen damit gefunden, die sie während der Veranstaltung vorgestellt haben.
Weiterhin bot uns diese Woche die Chance, den Paten Sami Omar, der wegen der bisherigen Corona-Reglungen unsere Schule nun erst das erste Mal besuchen konnte, kennenzulernen. In dieser produktiven Woche hat er einen Workshop mit dem Schulkollegium durchgeführt, in dem er über Rassismus in Schulen und im Alltag intensiv gesprochen hat.
Wir freuen uns auf diesen Titel und bedanken uns bei der Organisation „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ für ihre Unterstützung.

von Aleksandra Sokol und Siwar Kiwan (Q3)

Fotos: Wolfgang Borrs

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15.10.2021

Translationale Berlin – Workshopteilnahme von Schüler*innen beim Festival für Literaturübersetzung

Am 1. Oktober 2021 nahmen 12 Schüler*innen an einem zweistündigen Workshop ...

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Translationale Berlin – Workshopteilnahme von Schüler*innen beim Festival für Literaturübersetzung

Am 1. Oktober 2021 nahmen 12 Schüler*innen an einem zweistündigen Workshop zur „Filmuntertitelung“ beim Festival für Literaturübersetzung „Translationale Berlin“ teil.

Geleitet wurde er von Nadine Püschel, die vor allem auch als Übersetzerin für Kinder- und Jugendliteratur bekannt ist. Ausgewählt hatte sie den zehnminütigen englischen Kurzfilm „Washdays“.

Die Herausforderung beim Untertiteln besteht u.a. darin, dass nur begrenzt Zeit zur Verfügung steht, die Untertitel zu lesen, bevor zur nächsten Einstellung gewechselt wird. Außerdem geht es darum, den authentischen Ton des Originals zu treffen. Also hieß es immer wieder: Suchen nach alternativen kürzeren und treffenderen Formulierungen. Aber dabei war es ein tolles Gefühl zu sehen, wie der untertitelte Film immer mehr Gestalt annahm. Das Ergebnis ist sehr beeindruckend und es ist „wirklich großartig, auf welche Lösungen und Feinheiten die Gruppe in so kurzer Zeit gekommen ist“ (Zitat Nadine Püschel). Nach Klärung der Rechtefragen wird der untertitelte Film bald auch auf unserem Youtube-Kanal zu sehen sein.

(14.10.21, Sie)

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01.10.2021

Unser Antirassismus-Schulpate Sami Omar im Interview

Vielen Dank, dass Sie bei uns sind. Wollen Sie sich vielleicht erstmal vorstellen?

Mein Name ...

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Unser Antirassismus-Schulpate Sami Omar im Interview

Vielen Dank, dass Sie bei uns sind. Wollen Sie sich vielleicht erstmal vorstellen?

Mein Name ist Sami Omar, ich bin 42 Jahre alt, ich komme aus Köln und ich arbeite über Rassismus und Diskriminierung. Das heißt ich schreibe für verschiedene Magazine über diese Themen und dann laden mich Menschen ein, um darüber zu sprechen. Dann geh ich immer hin und halte einen Vortrag und dann gibt es oft Diskussionsrunden und dann diskutier ich mit den Menschen darüber und manchmal gehe ich auch in Firmen oder in Vereine oder so und die wollen dann darüber nachdenken wie die bei sich Rassismus bekämpfen.

Ab welchem Alter haben sie angefangen, sich gegen Rassismus einzusetzen?

Ich glaube, dass das immer Thema war. Auch als ich klein war schon und, weil ich viele weiße Menschen um mich hatte war mir immer klar, dass Rassismus was ist, was mich immer angeht. Und dann hab ich als Kind glaub ich schon protestiert vielleicht nur in meinem kleinen direkten Umfeld, aber geschimpft hab ich darüber und richtig eingesetzt hab ich mich glaub ich in der Schule, so wie ihr jetzt.

Haben Sie vielleicht selbst auch schonmal Erfahrungen mit Rassismus gemacht oder auch miterlebt?

Ja, beides.

Ich hab gelesen, dass Sie ein Buch geschrieben haben. Wollen Sie vielleicht darüber erzählen, über was Sie dort geschrieben haben?

Ich hab das Buch über eine lange Zeit geschrieben, weil das Buch eine Sammlung von Texten ist, die ich über drei Jahre geschrieben habe für verschiedene Magazine. Und in der Zeit da kamen ganz viele Menschen nach Deutschland, hauptsächlich aus Syrien. Ich arbeite in einer Beratungsstelle für geflüchtete Menschen und deswegen kamen in dieser Zeit ganz viele Menschen bei mir in meine Arbeit und wir haben beraten und vermittelt und Hilfe angeboten und sowas. In der Zeit konnte man sehr viel Rassismus spüren in der Gesellschaft und deswegen habe ich alle Texte zusammengefasst und hab das Buch auf Englisch und auf Deutsch geschrieben. So können das Menschen, die Englisch sprechen auch lesen und dann wurde es noch in Türkisch und Italienisch übersetzt.

Haben Sie Wünsche, was auf dieser Welt passieren soll, aber wo Sie auch wissen, dass Sie es wahrscheinlich nicht schaffen?

Ja, ganz viele. Ich glaube, dass Sachen wie Rassismus, Gewalt und Neid und so, das wird nicht vorbeigehen. So sind die Menschen halt. Aber ich glaube die Gesellschaft hat ganz viele Menschen, die gut sind und die Gutes wollen, aber vielleicht nicht wissen wie. Und ich glaube, wenn wir viel mit diesen Menschen reden, dann können wir die stärken und ich hoffe, dass dann meine Kinder oder meine Enkelkinder irgendwann in einer Gesellschaft leben, in der mehr Menschen leben, die sich einsetzen wollen gegen Schwierigkeiten wie Rassismus zum Beispiel oder Sexismus.

Haben Sie vor, noch ein weiteres Buch zu schreiben?

Ich schreibe gerade an einem Buch über meine Mama. Denn meine Mutter ist gestorben vor zwei Jahren und dann war ich sehr traurig. Und was macht ein Autor, wenn er traurig ist? Er schreibt. Dann hab ich angefangen darüber zu schreiben wie ich Liebe gelernt habe.

Vielen vielen Dank, dass Sie da waren.

Vielen Dank euch.

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01.10.2021

Sport der etwas anderen Art – die Windsurffahrt am Dreilinden-Gymnasium

Am Sonntag, 26.09.2021, sind 19 Schüler*innen des Dreilinden-Gymnasiums bei sonnigem Wetter ...

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Sport der etwas anderen Art – die Windsurffahrt am Dreilinden-Gymnasium

Am Sonntag, 26.09.2021, sind 19 Schüler*innen des Dreilinden-Gymnasiums bei sonnigem Wetter nach Pepelow an die Ostsee auf Windsurffahrt gefahren. Herr Bauer und Herr Hecker durften bei einer solchen Kursfahrt natürlich nicht fehlen!

Kurz nach unserer Ankunft im Surfcamp ”San Pepelone” ging es gleich in die Vollen. An Land unterwies uns unser netter Surflehrer Reyk in die Basics des Windsurfens, damit wir noch direkt am ersten Tag das Surfen im Haff ausprobieren konnten. Das war ein toller Einstieg und ein guter Vorgeschmack auf die kommenden Tage. Unsere Zeit vor Ort war stark durchgetaktet, denn schon um 8 Uhr starteten wir mit einem leckeren Frühstück, um für das darauffolgende Training mit den Surflehrern von 10-12 Uhr gestärkt zu sein.

Nach erholsamer Mittagspause, die wir mit Essen, Kartenspielen und Energie-Tanken verbrachten, folgte von 15-16:30 Uhr eine zweite Trainingseinheit, dieses Mal mit Herrn Bauer und Herrn Hecker. Das ein oder andere Mal war Flaute und wir konnten nicht surfen. Alternativ spielten wir Beachvolleyball, mit und gegen die Lehrer. Und tatsächlich gewann fast immer das Lehrerteam. Mit großem Hunger und viel Freude erwarteten wir das abwechslungsreiche und leckere Abendessen nach einem sportlichen Tag. Die Abende verbrachten wir in lustiger Gemeinschaft. Ein tolles Erlebnis war eine kleine Beach-Party mit einer beeindruckenden Feuershow am Strand.

In den Surfstunden wurden wir auf die Theorie- und Praxisprüfung, in der die Grundlagen des Windsurfens wie Aufholen, Anfahren, Anluven, Abfallen und Wenden abgefragt werden, vorbereitet. Aufgrund von extremen Wetterverhältnissen wurde die Prüfung von Donnerstag auf Mittwoch vorgezogen, was trotz Verkürzung der Vorbereitungszeit für uns kein Problem darstellte.
So viel Spaß wie wir auch beim Windsurfen hatten, war es jedoch immer eine Überwindung bei dem schon herbstlichen Wetter in den noch nassen Neo zu steigen. Unser letzter Tag startete mit einer Surfeinheit bei deutlich stärkerem Wind, wo wir den Reiz des Windsurfens und die Schnelligkeit des Surfboards erleben durften. Am letzten
Nachmittag hatten wir viel Spaß auf einer Radtour nach Rerik, wobei wir auf dem Rückweg etwas vom Weg abkamen und uns somit auf Crosswegen durch die Dünen kämpften.

Viel zu schnell gingen die schönen Tage vorüber. Vielen Dank an Herrn Bauer und Herrn Hecker für die tolle Organisation und Durchführung.

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September 2021

Politik hautnah – Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl am Dreilinden-Gymnasium
Am 21.09.2021 war die Aula morgens um 9:00 gerappelt voll. Grund dafür war eine besondere Veranstaltung: Der Politik-LK hatte unter der Leitung von Frau Dr. Schwickert eine Podiumsdiskussion organisiert. Zu Gast waren die ...

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Politik hautnah – Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl am Dreilinden-Gymnasium
Am 21.09.2021 war die Aula morgens um 9:00 gerappelt voll. Grund dafür war eine besondere Veranstaltung: Der Politik-LK hatte unter der Leitung von Frau Dr. Schwickert eine Podiumsdiskussion organisiert. Zu Gast waren die aktuellen Spitzenkandidaten unseres Wahlkreises Steglitz Zehlendorf: Thomas Heilmann – CDU, Ruppert Stüwe – SPD, Nina Stahr – Bündnis 90/Die Grünen, Henning Krumrey – FDP und Marcus Otto – Die LINKE. Die AfD war nicht eingeladen worden. Die Kandidat:innen hatten zwei Stunden Zeit, um auf Fragen des Leistungskurses und aus dem Publikum zu antworten. Der Politik-LK hatte sich vorher intensiv mit der anstehenden Wahl auseinandergesetzt und 4 Themenkomplexe vorbereitet: Die Zukunft von Schule und Bildung, die Vereinbarkeit von Klimawandel und Mobilität, die Bezahlbarkeit des Wohnens und Möglichkeiten der Kommunikation zwischen jungen Erwachsenen und der Politik. Besonderen Beifall erntete Frau Stahr von den Grünen, die sich für Ganztagsschulen mit weniger Hausaufgaben und die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre aussprach. Das besondere Interesse der Schüler:innen galt jedoch eindeutig dem Klimawandel. Hier wurden die meisten Fragen aus dem Publikum gestellt. Eine halbe Stunde lang mussten die Politiker:innen Rede und Antwort stehen. Dies brachte zwar den Zeitplan ordentlich durcheinander- befeuerte aber die Auseinandersetzung, die so an Aufmerksamkeit und Tiefe gewann. Nach einer sehr kurzen Blitzlichtrunde (Ja/Nein-Fragen) endete die Veranstaltung mit einer Schülerwahl. Ähnlich wie bei der Bundestagswahl wurden auch hier mit der Erststimme die Kanditat:innen gewählt und mit der Zweitstimme die Parteien. Das Wahlergebnis des Dreilinden-Gymnasiums, erster Wahlsieger sind Die Grünen und zweiter Wahlsieger ist die FDP, liegt exakt im Trend der U30-Wahlen.
Wir danken allen, die mitdiskutiert haben, und wünschen uns für die Zukunft ähnlich gewinnbringende Events an unserer Schule.

von Elisabeth Sosa (Q1)

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21.09.2021

Einblicke in die Geschichte der Technik – die Klassen 8b und 8c erkunden das Deutsche Technikmuseum

Anlässlich des schulweiten ersten Wandertags ...

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Einblicke in die Geschichte der Technik – die Klassen 8b und 8c erkunden das Deutsche Technikmuseum

Anlässlich des schulweiten ersten Wandertags im neuen Schuljahr ging es für die Klassen 8b und 8c ins Deutsche Technikmuseum. In kleinen Teams erkundeten die Schüler:innen mithilfe einer Quiz-App des Museums die Geschichte der Luft- und Schifffahrt. Die Teams zeigten dabei ein solides historisches Bewusstsein und sammelten reichlich Informationen. Den Ausklang fand der Wandertag mit einem Picknick und reichlich sportlicher Betätigung bei Fußball und Frisbee im Gleisdreieckpark. Es war ein rundum gelungener Tag!

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21.09.2021

Gelebte Demokratie am Dreilinden – die Gewinner der diesjährigen Schülersprecher:innenwahlen stehen fest

Am Freitag, 17.09.2021, waren alle Schüler:innen des Dreilinden-Gymnasiums aufgerufen, ...

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Gelebte Demokratie am Dreilinden – die Gewinner der diesjährigen Schülersprecher:innenwahlen stehen fest

Am Freitag, 17.09.2021, waren alle Schüler:innen des Dreilinden-Gymnasiums aufgerufen, ihre Schülervertretung zu wählen. Angetreten waren das Team „Vier fürs Dreilinden“ mit vier Mitgliedern und das Team „Fortschritt im Dreilinden“ mit acht Mitgliedern. Der engagierte Wahlkampf beider Kandidatenteams führte in diesem Jahr zu einer Rekordwahlbeteiligung von 83,28%. Eine fulminante Beteiligung, die Ausdruck eines breiten politischen Interesses unserer Schüler:innen ist. Bei 16 ungültigen Stimmen konnte sich am Ende das Team „Vier fürs Dreilinden“ mit 378 Stimmen (68,5%) gegen 174 Stimmen (31,5%) für das Team „Fortschritt im Dreilinden“ durchsetzen. Wir gratulieren den neuen Schüler:innensprechern Tilmann, Theodor, Philipp und Anna Luisa und wünschen allzeit gute Zusammenarbeit!

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15.09.2021

Schlussspurt im SV-Wahlkampf – die Kandidatenteams stellen sich der Schulgemeinschaft vor

Am Mittwoch, 15.09.2021, fand jahrgangsstufengetrennt die zentrale Wahlkampfveranstaltung der Kandidatenteams ...

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Schlussspurt im SV-Wahlkampf – die Kandidatenteams stellen sich der Schulgemeinschaft vor

Am Mittwoch, 15.09.2021, fand jahrgangsstufengetrennt die zentrale Wahlkampfveranstaltung der Kandidatenteams in der Aula statt. Der noch amtierende Schulsprecher Jonas moderierte engagiert die Vorstellungsrunden der Kandidatenteams und die anschließenden Fragen- und Diskussionsrunden. Sowohl das große Interesse, als auch die Qualität der Vorstellungen und die Vielfalt der Fragen sind Ausdruck der gelebten Demokratie an unserer Schule. IHR habt die WAHL: Am Freitag, 17.09.2021, könnt ihr zwischen 8.00 und 13.55 Uhr eure Stimme abgeben. Das Wahllokal befindet sich in der Aula. Um 14 Uhr startet dann die öffentliche Auszählung der Stimmen, zu der alle Interessierten eingeladen sind.

08.09.2021

Das Dreilinden-Gymnasium: die 3 Ds stehen für „Denken“, „Dazulernen“ und „Dazugehören“

Das Dreilinden-Gymnasium wird endlich auch offiziell als „Schule ohne Rassismus ...

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Das Dreilinden-Gymnasium: die 3 Ds stehen für „Denken“, „Dazulernen“ und „Dazugehören“

Das Dreilinden-Gymnasium wird endlich auch offiziell als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet!

Diesen Titel verdienen die Schulen, die sich für die Durchsetzung der Demokratie im schulischen Alltag und dem Bildungssystem engagieren. Doch die Verleihung dieses Titels ist nicht nur eine Ehre, sondern vor allem eine Bürde: denn die Schüler*innen und das Lehrerkollegium verpflichten sich nun, gemeinsam für die Integration antirassistischer Inhalte, Botschaften von Frieden und Vermittlung der Toleranz in unserem Leben sowohl in als auch außerhalb der Schule zu sorgen.

Was ist eine Schule ohne Rassismus?

Bei diesem Projekt werden Courage-Schulen, die berlinweit mittlerweile schon mehr als 115 sind, vernetzt. Ziele von Courage Schulen sind, gemeinsam gegen jegliche Form von Diskriminierung zu kämpfen, sich den Ideologien von Ungleichwertigkeit zu widersetzen und die Menschenwürde auch im Alltag zu schützen. Dabei sind natürlich die Schüler*innen und Pädagog*innen die wichtigsten Akteur:innen.

Wie wird man eine Courage-Schule?

Um eine Courage-Schule zu werden, müssen zwei Bedingungen erfüllt werden. Erstens, es soll eine jährige Veranstaltung in der Schule stattfinden, um sowohl die Schülerschaft als auch die Lehrkraft an ihr Engagement und ab jetzt auch an ihre Pflicht, sich gegen jegliche Diskriminierungsformen einzusetzen, zu erinnern. Zweitens soll das Team eine Patin oder einen Paten finden, die/der das Engagement der Schüler*innen gut unterstützen kann.

Wer ist unser Pate?

Da das Team zum ersten Mal am Dreilinden-Gymnasium gegründet wurde, stand dessen Mitgliedern die größte Herausforderung vor: unserer Schule einen Paten zu finden. Die Teammitglieder haben zwei Monate lang tapfer gesucht und Dutzende von E-Mails an mögliche Pat*innen geschickt bis wir den Autor und Moderator Sami Omar gefunden haben. Herr Omar begründet sein Engagement an unserer Schule folgendermaßen: „Wie schön, dass Sie sich an Ihrer Schule mit so viel Herzblut gegen verschiedene Diskriminierungsformen einsetzen. Ich finde, es ist bitter nötig und deshalb besonders lobenswert, wenn „Schule ohne Rassismus“ nicht nur ein Slogan bleibt, sondern gelebt wird. Die Notwendigkeit, Vorhaben mit Leben zu füllen, gilt auch für eine Patenschaft, finde ich. Sonst bleibt auch sie nur ein leeres Bekenntnis. Mein erster Gedanke war also: Was könnte ich als Pate tun, um Sie zu unterstützen? […]”

Wer ist die AG?

Die Empörung über Ungerechtigkeit und Gewalt steigt in uns allen auf, wenn man in den Nachrichten über Angriffe auf Personen wegen ihrer Individualität liest oder Mobbing von Schüler*innen, die solche Demütigungen nicht verdient haben, erlebt. Allein schon deswegen soll man aktiv werden. Doch die letzte Unsicherheit wurde im März letzten Jahres überwunden und zwar durch die Aktion der Schüler- und Lehrerschaft, sodass unsere Schulwände mit Dutzenden von bunten Postern mit den kreativsten Botschaften von Frieden, Gleichheit und Gerechtigkeit einem entgegen-leuchteten. Dieses Ereignis war ausschlaggebend für die Entstehung unserer AG.

Wir haben damals gezeigt, dass das Dreilinden-Gymnasium für Offenheit, Toleranz und Bildung steht – und wir wollen es auch weiterhin zeigen, indem wir eine AG gründeten, um eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zu werden.

Das Team hat sich nach Absprache mit dem Paten Sami Omar den Namen „Schule gegen Rassismus“ angeeignet. Die Ersetzung des Worts „ohne“ durch „gegen“ charakterisiert die unaufhörliche Arbeit, die sowohl das Team und der Pate als auch die Schüler:innen und das Schulkollegium leisten, um eine diskriminierungsfreie Atmosphäre am Dreilinden-Gymnasium und außerhalb der Schule zu schaffen.

Der Autor und Moderator Sami Omar schreibt und arbeitet zu den Themen Migration, Integration, Rassismus und Diskriminierung für Print und Online-Medien. Er tritt als Referent zu diesen Themen auf, schult in Rassismus-Fragen und moderiert Veranstaltungen aus Politik und Kultur. Sami Omar ist Kampagnenreferent und Mitarbeiter eines Fachdienstes für Integration und Migration. Als Sprecher wird Omar für Radioproduktionen und Lesungen gebucht.

Wie geht es weiter?

● Interview

Unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Pandemie hat unser Team am 20.01.2021  mit unserem Paten Sami Omar ein digitales Interview geführt. Dieses wird bald vollständig hier auf der Homepage veröffentlicht.

● Titelverleihung und Projekttage

Die Titelverleihung wird am 24.09.21 um 11 Uhr im Rahmen des Herbstfests stattfinden, bei der neben Vertreter*innen der Organisation „Schule ohne Rassismus“ auch unser Pate Sami Omar anwesend sein wird. Die Veranstaltung wird durch Projekttage, die in den Tagen zuvor stattfinden sollen, vorbereitet. Dabei werden Themen wie Rassismus sowie andere Diskriminierungsformen mithilfe unterschiedlicher Workshops behandelt. Diese werden nicht nur durch die Lehrkräfte sowie externe Multiplikator*innen, sondern vor allem auch durch die Schüler*innen der AG organisiert und unterstützt.

Außerdem werden Vorschläge gemacht und umgesetzt, wie man antirassistische Inhalte in den regulären Unterricht integrieren kann. Man wird sich zusammen mit dem Kollegium der herausfordernden Frage stellen, wann es solche Unterrichtseinheiten geben soll, aber auch wie man sie passend zu dem behandelten Stoff und altersgemäß einbringen kann. Am Ende der Woche sollen dann die Produkte und Ergebnisse in Form einer Ausstellung im Foyer präsentiert werden.

Denn wir am Dreilinden-Gymnasium lassen uns nicht spalten und vom richtigen Weg abbringen. Wir alle.

Zusammen.

Eure AG Schule gegen Rassismus

 

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August 2021

Mauerbau vor 60 Jahren – ein Moment zum Innehalten und Gedenken

Was hat der Mauerbau mit uns zu tun? Warum erinnern wir daran? Und was genau bedeutete es für die Menschen damals, in einer zweigeteilten Stadt, in einem zweigeteilten Land ...

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Mauerbau vor 60 Jahren – ein Moment zum Innehalten und Gedenken

Was hat der Mauerbau mit uns zu tun? Warum erinnern wir daran? Und was genau bedeutete es für die Menschen damals, in einer zweigeteilten Stadt, in einem zweigeteilten Land zu leben? Und warum wollten überhaupt Menschen aus der DDR fliehen?

Schüler*innen von heute kennen den Mauerbau und auch den Fall der Mauer nur als Geschichte. Umso spannender war für sie in unserer Projektwoche zum Thema „60 Jahre Mauerbau“ die Möglichkeit, sich mit Zeitzeugen auszutauschen und das Thema in verschiedenen Projekten zu „ihrem“ Thema zu machen.

Unterstützt von der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD), namentlich Frau Frevert als externe Koordinatorin, und in Zusammenarbeit mit den Zeitzeugen Manfred Kruczek und Peter Bieber vom Forum zur kritischen Auseinandersetzung mit DDR-Geschichte im Land Brandenburg e. V. (FORUM), wurde am Dreilinden-Gymnasium eine Projektwoche zum Thema „60 Jahre Mauerbau“ durchgeführt.

Betreut von Schüler*innen des Geschichtsleistungskurses von Frau Köhn wurden in mehreren Klassen sehr interessierte Gespräche mit den Zeitzeugen geführt. Zudem befassten sich die Kunst-Oberstufenkurse von Frau Seitz-Küppers, Frau Singh und Frau Meyer gestalterisch mit dem Thema. So entstand eine Leinwand als Gruppenarbeit, auf der die Stadien der gebauten Mauer dargestellt wurden, und auch die Portraits einiger Maueropfer wurden in einer malerischen Collage präsentiert.

Am 13. August 2021 fand zunächst im Innenhof des Dreilinden-Gymnasiums und dann an der Mauergedenkstätte Stubenrauchstraße eine Gedenkfeier für Maueropfer statt. Raul Buhigas und Konstantin Klink aus der Klasse 10a berichteten von dem Zeitzeugengespräch in ihrer Klasse und die malerischen Ergebnisse wurden der Schulgemeinschaft präsentiert.

Die Collage wurde ebenfalls beim feierlichen Gedenken der Maueropfer an der Stubenrauchstraße gezeigt, und der Schulsprecher Jonas Hentrich sowie der Oberstufenschüler Marc Matlik hielten engagierte Reden. Außerdem kamen die Zeitzeugen zu Wort und Susanne Kschenka, Referentin für politisch-historische Bildung (LAkD), erinnerte sehr bewegend an die Maueropfer und legte Blumen vor dem original erhaltenen Mauerstück an der Stubenrauchstraße nieder. Zu den Zuhörenden gehörten auch Schüler*innen der nahegelegenen Katholischen Marienschule Potsdam.

Der Mauerbau stellt einen der wirkmächtigsten Momente der Geschichte unseres Landes dar, an den die Schulgemeinschaft auch in diesem Jahr lebendig erinnert hat.

Rede des Schüler*innensprechers Jonas Hentrich zur Gedenkfeier 60 Jahre Mauerbau

Rede Marc Matlik als Vertreter des Geschichte-Leistungskurses zur Gedenkfeier 60 Jahre Mauerbau

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30.08.2021

Das kühle Nass von oben und unten „genossen“ – die Langstreckenschwimmer des DLG trotzten dem verregneten Wetter und stürtzten sich in ...

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Das kühle Nass von oben und unten „genossen“ – die Langstreckenschwimmer des DLG trotzten dem verregneten Wetter und stürtzten sich in die Fluten um Scharfenberg

Am 27.08.2021 sind 22 Schüler:innen unserer Schule bei Regen zur Insel Scharfenberg im Tegler See aufgebrochen, um sich dort mutig in die 600 m lange Schwimmstrecke zu stürzen, wofür sie zwischen 13 und 25 Minuten Zeit benötigten. Obwohl man Ende August eigentlich nicht damit rechnen konnte, gab es das kühle Nass von oben und unten. Doch der Regen hat sich im Verlauf des Schwimmens rasch verzogen und so konnten die Schüler:innen sich im Anschluss an die Schwimmstrecke mit Getränk und trockenen Handtüchern schnell wieder erwärmen!

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmer:innen und Danke an die Betreuer:innen!

29.08.2021

Nach Corona ist vor dem MSA – Alle Termine und Formulare für den MSA-Durchgang 2022 sind online!

Es ist wieder so ...

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Nach Corona ist vor dem MSA – Alle Termine und Formulare für den MSA-Durchgang 2022 sind online!

Es ist wieder so weit – Die Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss nähern sich langsam, aber sicher. Nun sind auch alle wichtigen Termine und Formulare online, sodass voller Eifer mit den Absprachen und Recherchen begonnen werden kann. Der frühe Vogel fängt ja bekanntlich den Wurm!

20.08.2021

Digitalisierung durchdenken – Der Philosoph Christian Uhle zu Gast am Dreilinden-Gymnasium

Ob es um die Bildung, Freizeit, Kommunikation, Verwaltung, den Verkehr, ...

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Digitalisierung durchdenken – Der Philosoph Christian Uhle zu Gast am Dreilinden-Gymnasium

Ob es um die Bildung, Freizeit, Kommunikation, Verwaltung, den Verkehr, die eigenen vier Wände oder die Arbeit geht – die Digitalisierung ist in aller Munde und verändert uns, unsere Umwelt und unsere Weltsicht. Die Digitalisierung stellt wohl einen vergleichbaren Prozess wie die Industrialisierung vor ca. 200 Jahren mit ihren tiefgreifenden ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Veränderungen dar, wobei wir zurzeit erst am Anfang stehen. In Ergänzung zum Zusatzkurs der Oberstufe „Zukünfte denken“ und zum Wahlpflichtkurs „Philosophie der Digitalisierung“ referierte der Philosoph Christian Uhle in spannender und bildgewaltiger Art sowohl in der Vorbereitungswoche vor den Kolleg*innen als auch in der ersten Schulwoche vor den Schüler*innen der Oberstufe. Er bot dabei nicht nur neue Perspektiven auf eine oftmals als selbstverständlich wahrgenommene Entwicklung, sondern hinterließ auch so manchen mit einem Grübeln über die Frage, ob die sich vollziehenden Entwicklungen auch alle für das Individuum, die Gesellschaft und die Welt von Vorteil sind.