2
30.04.2026

Geschichte vor Ort erleben – SchülerInnen des Dreilinden-Gymnasium gedenken dem DDR-Widerstandskämpfer Michael Gartenschläger anlässlich seines 50. Todestages

Sechs SchülerInnen des Zusatzkurses ...

WEITERLESEN

Geschichte vor Ort erleben – SchülerInnen des Dreilinden-Gymnasium gedenken dem DDR-Widerstandskämpfer Michael Gartenschläger anlässlich seines 50. Todestages

Sechs SchülerInnen des Zusatzkurses „Geschichte in der Gegenwart“ sowie des Geschichts-Leistungskurses gedachten am 30. April Michael Gartenschläger an seinem 50. Todestag am Reststück der Berliner Mauer am Griebnitzsee in der Stubenrauchstraße. Für das Andenken an Michael Gartenschläger setzt sich seit Jahren das Forum „Verein für die kritische Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte“ ein, das auch Organisator der Veranstaltung war.

Michael Gartenschläger war einer der bekanntesten DDR-Widerstandskämpfer der 1970er-Jahre. Bereits als Jugendlicher geriet er wegen regimekritischer Aktionen ins Visier der SED und wurde mit nur 17 Jahren nach „Erwachsenenrecht“ zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach fast 10 Jahren im Gefängnis kam er 1971 durch einen Freikauf in die Bundesrepublik. Doch auch das hielt ihn nicht davon ab, sich als Fluchthelfer zu engagieren und weiter zu versuchen, die Propaganda der SED-Diktatur auffliegen zu lassen. Dafür baute er die von der Regierung international immer wieder bestrittenen Selbstschussanlagen des Typs SM-70 an der innerdeutschen Grenze ab, um diese der ganzen Welt zu zeigen. Beim dritten Versuch, in der Nacht vom 30. April 1976, wurde Michael Gartenschläger von einem Stasi-Kommando erwartet, die ihn mit neun tödlichen Schüssen von ca. 120 abgegebenen Schüssen ermordeten.

Zum Andenken an seinen Widerstand gegen das DDR-Regime brachten wir eine vorläufige Gedenktafel zur Information und Erinnerung am Kreuz vor dem Mauerstück an. Vor anwesender Presse des RBB und Radio1 hielt Manfred Kruczek vom Forum eine Rede, der eine Schweigeminute folgte. Anschließend hatten wir noch die Möglichkeit an einem Interview teilzunehmen.

 Matti und Luca (Q2)

4
März 2026

Dreilinden-Gymnasium auf dem diplomatischen Parkett

Eintauchen in die Welt der internationalen Politik: Eine engagierte Gruppe von SchülerInnen hat kürzlich das Dreilinden-Gymnasium bei der „Berlin Model United Nations“ (BERMUN) Konferenz vertreten.

In diesem Jahr fiel unserer Schule eine besonders verantwortungsvolle Rolle zu: Wir ...

WEITERLESEN

Dreilinden-Gymnasium auf dem diplomatischen Parkett

Eintauchen in die Welt der internationalen Politik: Eine engagierte Gruppe von SchülerInnen hat kürzlich das Dreilinden-Gymnasium bei der „Berlin Model United Nations“ (BERMUN) Konferenz vertreten.

In diesem Jahr fiel unserer Schule eine besonders verantwortungsvolle Rolle zu: Wir durften Frankreich repräsentieren. Das bedeutete nicht nur, die Positionen unserer europäischen Nachbarn in verschiedenen Komitees inhaltlich stark zu vertreten, sondern auch einen Sitz im wohl einflussreichsten Gremium der Vereinten Nationen einzunehmen – dem Sicherheitsrat.

Als ständiges Mitglied des Sicherheitsrats trugen unsere Delegierten eine enorme Verantwortung. In intensiven Debatten, die alle auf Englisch geführt wurden, mussten sie diplomatisches Geschick beweisen, Allianzen schmieden und an Lösungen für die Konferenzfrage, wie umgehen mit dem Thema Dekolonisierung, arbeiten. Dabei wurde schnell klar: Weltpolitik ist ein komplexes Schachspiel, bei dem jedes Wort in einer Resolution zählt. Unsere Gruppe meisterte diese Aufgabe mit großem Engagement und beeindruckendem Sachverstand. Zusätzlich waren unsere Delegierten auch in anderen UN-Komitees und dem Internationalen Gerichtshof vertreten.

Nach den spannenden Konferenztagen gab es für die TeilnehmerInnen noch einen besonderen Moment der Anerkennung: Unsere Delegation, die von Frau Lerch und Herrn Maskow betreut wurde, erhielt eine persönliche Anerkennung von Herrn Stiller während eines kleinen Empfangs nach der Konferenz. Er lobte den Einsatz der SchülerInnen und händigte jedem Teilnehmenden eine Urkunde aus, die ihr diplomatisches Engagement dokumentiert.

⇒ Das Dreilinden-Gymnasium wird selbst Gastgeber

Wer nun Lust bekommen hat, selbst einmal in die Rolle eines Diplomaten oder einer Diplomatin zu schlüpfen, hat bald die perfekte Gelegenheit dazu: Während der diesjährigen Projektwoche im Juni wird unsere Schule selbst Gastgeber einer eigenen Model UN Konferenz sein.

Wir suchen hierfür noch motivierte und interessierte SchülerInnen, die Lust haben:

  • ihre Englischkenntnisse praktisch anzuwenden,
  • mehr über globale Politik zu lernen,
  • und ihre Debattierkünste zu schärfen.

Hast du Interesse, Teil dieses spannenden Projekts zu werden? Dann melde dich bei Frau Lerch und werde Delegierte(r) bei unserer schulinternen Model UN Konferenz.

4
30.03.2026

Unsere Skifahrt nach Sillian – eine Woche voller Erlebnisse, Lernen und Teamgeist

Vom 6. bis zum 14. März ging es für ...

WEITERLESEN

Unsere Skifahrt nach Sillian – eine Woche voller Erlebnisse, Lernen und Teamgeist

Vom 6. bis zum 14. März ging es für uns auf Skifahrt nach Sillian in Österreich. Schon die Vorfreude auf die gemeinsame Woche in den Bergen war groß – und vor Ort wurden unsere Erwartungen nicht enttäuscht. Untergebracht waren wir im Schwarzen Adler, wo wir täglich gemeinsam in den Tag starteten. Morgens erwartete uns ein stärkendes Frühstück, abends ließen wir den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Nach dem Frühstück ging es für uns meistens gegen 9 Uhr auf die Piste mit einem Schüler geführten Warm-up. Bis etwa 15 oder 16 Uhr verbrachten wir den Tag auf Skiern oder dem Snowboard. Gegen Mittag legten wir eine gemeinsame Pause auf der Hütte ein, die sich schnell zu einem unserer Lieblingsorte entwickelte – nicht nur wegen der gemütlichen Atmosphäre, sondern auch wegen des richtig guten Essens.

Zu Beginn der Woche wurden wir in verschiedene Leistungsgruppen eingeteilt. Es gab drei Skigruppen und eine Snowboardgruppe, die von unseren vier Lehrkräften betreut wurden. Im Laufe der Woche wechselten wir die Lehrkräfte, sodass jede Gruppe die Möglichkeit hatte, von allen Lehrkräften unterschiedliche Tipps, Rückmeldungen und Trainingsansätze zu bekommen. Das war besonders hilfreich, um an Technik, Sicherheit und Fahrstil zu arbeiten.

Ein besonderes Highlight war die freie Fahrt am Nachmittag, in der wir selbstständig in kleineren Gruppen die Pisten erkunden konnten. Diese Zeit gab uns die Möglichkeit, das Gelernte anzuwenden, die Umgebung zu entdecken und auch einfach Spaß auf der Piste zu haben.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die Ski- bzw. Snowboard Prüfung. Diese wurde von allen mit großem Engagement gemeistert, und viele von uns konnten dabei deutliche Fortschritte zeigen. Besonders beeindruckend war, wie schnell die Snowboard-Anfängerinnen und -Anfänger Fortschritte machten und am Ende sicher die Pisten hinunter kamen.

Neben dem sportlichen Teil gab es auch eine kreative Herausforderung: Wir mussten in Gruppen eine kleine Choreografie auf Skiern entwickeln. Das war zwar zeitweise herausfordernd und nicht immer ganz einfach, aber es hat uns als Gruppe zusammengeschweißt und am Ende viel Spaß gemacht.

Jeden Abend um 20 Uhr stand zudem eine Theorieeinheit auf dem Programm. Diese war ein fester und sehr wichtiger Bestandteil der Fahrt. Dort ging es unter anderem um Sicherheit auf der Piste, die richtige Fahrtechnik, das Verhalten im Gelände sowie um die Pflege und Wartung der eigenen Ski- und Snowboardausrüstung. Auch die offiziellen Pistenregeln wurden ausführlich besprochen, sodass alle gut vorbereitet und verantwortungsbewusst unterwegs sein konnten. Die Theorieeinheiten haben uns geholfen, Risiken besser einzuschätzen und bewusster sowie sicherer Ski zu fahren.

Insgesamt war die Skifahrt eine rundum gelungene Woche voller sportlicher Erfahrungen, neuer Eindrücke und gemeinsamer Erinnerungen. Wir haben nicht nur unsere Technikverbessert, sondern auch viel als Gemeinschaft erlebt – und diese Erlebnisse werden uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.